Köln Lindweiler

Das schönste Veedel im Norden von Köln

15. Februar 2020
von Dirk Bachhausen
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FFSH #13 Februar 2020

Moin an alle Freifunker, ja wir leben noch. Da mein letzter Beitrag schon eine Weile her ist, willkommen im neuen Jahr.

Firmware

Nach dem ich die 2019.1er Version nun einige Wochen im Einsatz hatte und Gluon mittlerweile die 2019.1, 2019.1.2 und auch noch 2020.1 released hat wurde es Zeit mal wieder ein Update für alle freizugeben. Dies ist vor wenigen Sekunden passiert.
Unsere stabile Firmware basiert nun auf Gluon 2019.1.2.

Neue Geräte

  • D-Link DAP-1330 A1
  • TP-Link TL-WR840N v2
  • 8devices Jalapeno
  • Aerohive HiveAP 330
  • ASUS RT-AC57U

Outdoor Channel

Mit der neuen Firmware werden Geräte die typischer weise draußen eingesetzt werden und ein 5GHz Modul haben, sich auf die Channel 100-140 beschränken. Außerdem werden die Geräte auf 5GHz nicht mehr meshen können, d.h. Router <-> Router nur noch über LAN oder 2,4 GHz.

  • Ubiquiti
    • Bullet M
    • Litebeam M5
    • Nanostation M5
    • Nanostation M5 Loco
    • Rocket M5
    • Rocket M5 TI
    • Unifi AC Mesh
    • Unifi AC Mesh Pro
    • Unifi Outdoor
  • TP-Link
    • CPE510
    • WBS510

Device Deprecation

Geräte mit 4MB Flash und 32MB RAM werden ab dieser Version keine Erstinstallation-Images mehr erhalten. Updates werden wir weiterhin solange es geht bereit stellen.
Leider ist der Speicher mittlerweile so knapp, dass niemand sagen kann wie die Zukunft dieser Geräte aussehen wird. Leider gehört auch der beliebte und günstige TL-WR841ND von TP-Link dazu. Wer gut im SMD löten ist kann ja hier einmal nachlesen.

Zum Abschluss wünsche ich viel Spaß am Gerät und mach doch mal wieder ein Backup

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14. Februar 2020
von Dirk Bachhausen
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VPN-Key Registrierung wieder erforderlich

Hallo zusammen,

wie auf dem Treffen und im Blogpost bereits angekündigt, haben wir uns dazu entscheiden wieder eine VPN-Key Registrierung einzuführen.

Dafür gibt es mehrere Gründe:

  1. Missbrauch des VPNs
    Unser VPN wurde in letzter Zeit zunehmend von Servern und schnellen Kabel-Anschlüssen aus verwendet, um sehr große Datenmengen herunterzuladen. Das ist in sofern Problematisch, da unsere Gateways nur mit jeweils 1Gbit/s ans Internet angebunden sind. Fangen einzelne an, diese Geschwindigkeit bis aufs Maximum auszureizen, so steht nicht mehr genug Bandbreite für alle zur Verfügung.
    Außerdem wird meist keine Standard Freifunk Firmware verwendet, sondern lediglich ein Linux, welches unser Mesh-Protokoll spricht.
    Hier fehlen essenzielle Filterregeln die im normalen Betrieb verhindern sollen, dass es zu Störungen im Netz kommt.
    Sperrten wir den genutzten VPN-Key, so wurde kurzerhand ein neuer generiert.
    Aus diesem Grund sehen wir uns gezwungen zu einer Whitelist statt einer Blacklist überzugehen.

  2. Kontaktmöglichkeit
    Uns als Admin Team fehlt leider oft die Möglichkeit, Kontenbetreiber direkt anzusprechen. Dies ist insbesondere Ärgerlich wenn wir Knoten z.B. aufgrund von Fehlkonfiguratonen sperren müssen.
    Wir würden an der Stelle gerne den Betreiber darauf aufmerksam machen und gemeinsam das Problem beheben, anstatt einfach den Knoten zu sperren.

Muss ich als bestehender Knotenbetreiber etwas tun?

Nein, wir haben alle Knoten die seit Ende November online waren, schon in unsere Datenbank importiert.
Sollte euer Knoten in der Zeit offline gewesen sein, muss der Key erneut eingeschickt werden, ansonsten ändert sich für bestehende Knoten erst einmal nichts.

TL:DR

Neue Knoten muss ab jetzt wieder ihren Key per Mail an vpn-key@karlsruhe.freifunk.net einreichen.
Alte Knoten müssen nichts tun, sie wurden automatisch importiert.

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14. Februar 2020
von Dirk Bachhausen
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Freifunk – Einfach und verständlich erklärt

Auf der Seite von Hannes habe ich einen tollen und super verständlichen Beitrag über Freifunk gefunden. Den will ich euch nicht vorenthalten
https://www.wlansignalverstaerken.de/freifunk

Hast du schon mal etwas von Freifunk gehört? Nein? Dann ist das dein
Artikel! Wir klären, was Freifunk ist, wofür er gut ist und wie man
mitmachen kann. Nur soviel schon mal vorab: Es geht um freies Internet
für Jedermann – immer und überall. Klingt verlockend? Finden wir auch!
Mitmachen lohnt sich.

  • Was ist denn eigentlich Freifunk?
  • Wie funktioniert das?
  • Wie sicher ist Freifunk?
  • Wer hat damit begonnen?
  • Wie kann man mitmachen?
  • Was ist ein Knoten?
  • Was kostet es?
  • Wie schnell ist das Internet über Freifunk?
  • Ist Freifunk legal?
  • Freifunk-Prinzipien
  • Fazit

Was ist denn eigentlich Freifunk?

Freifunk ist eine Möglichkeit, sein WLAN über eine Funkverbindung mit anderen Menschen zu teilen. Wenn viele Leute mitmachen und ihre Router miteinander verbinden, entsteht so ein Netzwerk, das nur privat organisiert ist und somit weder einfach abgeschaltet werden kann, noch an irgendwelche Auflagen gebunden ist. Was passiert, ist eine Demokratisierung des Internets – eine schöne Vorstellung!

Wie funktioniert das?

Technisch geht das – vereinfacht gesagt – so: Die Menschen, die zum
Teilen ihres Internetzugangs bereit sind, installieren eine Antenne auf
ihrem Haus. Über diese Funkantenne wird ein Netzwerk hergestellt, das
die teilnehmenden Router miteinander verbindet. Eine freie,
linuxbasierte Firmware sorgt dafür, dass die am WLAN Router
angeschlossenen Access Points miteinander sprechen können (der Router
muss von dieser Firmware natürlich unterstützt werden, das heißt, es
geht nicht mit jedem Router, sondern er muss die Firmware Open WRT
„können“).

In der Firmware lässt sich einstellen, wie viel Bandbreite man für
den Freifunk zur Verfügung stellen möchte, damit die Freifunker nicht
die gesamte Bandbreite des Internetanschlusses verbrauchen können. So
entsteht ein selbstgemachtes Netzwerk, in das man sich einfach
einklinken kann. Die Gäste, die über den Freifunk-Hotspot kommen, gehen
jedoch nicht lokal über den WLAN-Router ins Internet, sondern über einen
VPN-Tunnel (VPN heißt Virtual Private Network), der mit einem
Freifunk-Server verbunden ist. Der große Vorteil hierbei ist, dass der
Betreiber des Routers nicht dafür zur Rechenschaft gezogen werden kann,
was die Internetuser über den Server im Internet tun.

Stellt ein Cafe, Restaurant oder Hotel ein freies WLAN zur Verfügung, war diese Haftung („Störerhaftung“ genannt) in der Vergangenheit oft ein Problem, weshalb es leider noch immer vergleichsweise wenige Gratis-Hotspots in Deutschland gibt. Mit dem Freifunk gibt es jetzt eine wirklich gute Alternative!

Falls der VPN-Tunnel einmal ausfällt, gibt es noch eine zweite Möglichkeit, sich trotzdem in den Freifunk zu verbinden, und zwar über ein sogenanntes Mesh-Netzwerk. Dieses funktioniert allerdings nur, wenn es in der Nähe schon genügend Access Points gibt, also meist in großen Städten. Man kann sich die Mesh-Netzwerke vorstellen, wie eine Art Intranet, das heißt dass man auch Seiten über das Mesh-Netzwerk aufrufen kann, die man über das Internet nicht findet.

Wie sicher ist Freifunk?

Das kommt darauf an, was man machen will. Schnell die Nachrichten
lesen oder etwas auf Wikipedia nachschauen ist sicher kein Problem. Die
Sicherheitslücken im Internet – egal wo – entstehen meist dadurch, dass
die User sich nicht gut auskennen und auf ihrem Smartphone zum Beispiel
manche Einstellungen einfach nicht tätigen. Um ganz sicher zu sein,
sollte man zu jeder Zeit wissen, welche App im Hintergrund was macht.
Aber wer weiß das schon… Vom Prinzip her ist Freifunk sicher nicht
unsicherer, als jeder freie WLAN-Hotspot im Cafe, Flughafen oder
Bahnhof. Online-Banking empfiehlt sich ohnehin eher von Zuhause aus.

Wer hat damit begonnen?

Die ersten Versuche, ein freies WLAN-Netzwerk aufzubauen, wurden im Jahr 2000 in London unternommen. Hier schmiedete man die ersten Ideen und stellte erste Regeln auf. 2002 gab es in Berlin im Rahmen der Konferenz „BerLon“ einen Workshop über freie drahtlose Bürgernetze. Das deutsche Webportal freifunk.net hat hier seine Wurzeln. Seit 2003 gibt es den gemeinnützigen Förderverein Freie Netzwerke e.V., welcher die Idee der freien Kommunikation ideell und auch finanziell unterstützt.

Wie kann man mitmachen?

In vielen Städten und Ortschaften im deutschsprachigen Raum gibt es
Communities oder freie Initiativen, die dir beim Start behilflich sind.
Schau einfach unter freifunk.net nach, ob es in deiner Nähe eine
Freifunk-Community gibt. Normalerweise finden monatlich Usertreffen
statt, bei denen du einfach mal vorbeischauen kannst. Du bekommst bei
der Community auch bestimmt eine Freifunk-Karte, auf der die
Freifunk-Gemeinden eingezeichnet sind, sowie auch eine Übersicht über
die lokalen Hotspots.

Was ist ein Knoten?

Mit
Knoten ist der Router oder Access Point gemeint. Wenn du also mitmachen
und dein Internet mit anderen teilen möchtest, musst du einen Knoten
aufstellen.

Was kostet es?

Die
Verwendung des Freifunk ist kostenlos. Wenn du mitmachen und einen
Knoten eröffnen möchtest, brauchst du einen geeigneten Router. Den
bekommst du günstig im Fachhandel oder (meist bereits mit der
vorinstallierten Firmware) bei deiner lokalen Community. Der Router
braucht auch nicht viel Strom, d.h. die Kosten sind absolut
überschaubar.

Wie schnell ist das Internet über Freifunk?

Wie schnell die Verbindung ist, hängt unter anderem davon ab, wie gut
die Funkverbindung ist und über wie viele Knoten sie läuft. Das
kabelgebundene Internet (über den VPN-Tunnel) hängt vor allem von der
Prozessorleistung der Knoten ab, denn für den Tunnel ist viel
Rechenleistung nötig.

Die Nutzung von Freifunk ist völlig legal und du musst auch kein
schlechtes Gewissen dabei haben. Falls das doch der Fall ist, hilf doch
einfach mit, stell einen Knoten auf und/oder erzähl deinen Freunden von
der Möglichkeit.

Wenn du einen Knoten aufstellen möchtest, solltest du mit deinem Vermieter klären, ob du am Hausdach eine WLAN-Antenne aufstellen darfst. Letzteres muss auch unter Berücksichtigung von diversen Sicherheitsvorschriften (Blitzschutz, Befestigung) geschehen.

Freifunk-Prinzipien

  1. Der Zugang zu Information und Wissen soll frei sein – frei wie Freiheit
  2. Kommunikation soll durch niemanden eingeschränkt werden können
  3. In öffentlichen Bereichen wie Straßen, Parks, Wäldern und auch am Meer soll es lokales und globales Internet geben
  4. Die Netzwerke und die digitale Infrastruktur müssen mit freien Softwarelösungen funktionieren.
  5. Behörden, Regierungen und Politiker sollen freie, lizenzierte Produkte zur Verfügung stellen.

Fazit

Freifunk ist eine tolle Alternative, Information, Kommunikation und
Wissen jederzeit frei zur Verfügung zu stellen. Je schneller und weiter
sich der Gedanke verbreitet, desto uneingeschränkter kann das Internet
von Jedermann genossen werden. Abgesehen davon ist eine Gemeinschaft
immer eine gute Sache – so bringt der Freifunk auch eine soziale
Komponente in das Projekt ein.

Der Beitrag Freifunk – Einfach und verständlich erklärt erschien zuerst auf Freifunk Köln, Bonn & Umgebung (KBU) Lindweiler.

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