Redaktion (Page 33)

Die Zukunft der Evangelischen Kirchengemeinde Neue Stadt

Barrierefrei in die Zukunft: Kirchengemeinde Köln-Neue Stadt und Antoniter Siedlungsgesellschaft stellen Neubauprojekt in Heimersdorf vor

Was passiert mit Erinnerungsstücken des Magnet und der ehemaligen Kirche?

Diese Frage bewegt viele Heimersdorfer und erreichte Monika Natsikos (Admin der Facebook Plattform Köln Heimersdorf ) und sie nahm Kontakt mit Pfarrer Wilfried Seeger auf:

Einige Ergebnisse des Gesprächs:

Viele wertvolle Erinnerungsstücke, z.B. die Fenster, Kreuze, ein Schiff u.v.m. werden fachmännisch eingelagert und archiviert. Dies wurde auch in den letzten Jahren auf diversen Infoveranstaltungen mehrfach kommuniziert.

Das große Kreuz der Fassade ist materialtechnisch für eine weitere Verwendung leider zu marode und zu groß. Wie auch sehr viele andere Dinge.

Das Betreten der Baustelle ist natürlich verboten. Wer Steine zur Erinnerung haben möchte, sollte dies bei der Abrissfirma vor Ort erfragen und dass relativ bald, denn der Abriss und Entsorgung wird relativ schnell von Statten gehen.

Ob es zum Magnet noch eine Art Denkmal/ Gedenktafel geben wird, ist auch eine Sache der Stadt.

Verantwortlich für diesen Artikel Sabine Newrzella und Monika Natsikos

Rampe an der U-Bahn wird entschärft

Alle die an der U-Bahn Haltestelle parken und ganz besonders Radfahrer und Rollstuhlfahrer kennen die gepflasterte und viel zu steile Rampe unmittelbar an der U-Bahn Haltestelle Heimersdorf. Sie ist der direkte Zugang von Seeberg Süd zum Einkaufszentrum. Gerade bei Nässe war sie sehr gefährlich und wir sind froh, dass an dieser Stelle noch nichts schlimmeres passiert ist. Insbesondere für unsere älteren Mitbürger, z.B. mit Rollator, wird die Unfallgefahr an der steilen Rampe hinter der U-Bahnstation nun entschärft und die Rampe wird abgeflacht.

Einkaufswagen nach einem Großeinkauf im REWE können jetzt auch zum Auto geschoben werden. Damit wird das Einkaufen in Heimersdorf noch besser.

Ein herzliches Dankeschön an unsere Bezirksvertreter und die Stadt Köln für die Unterstützung und Umsetzung!

Autor: Sabine Newrzella

 

 

Runder Tisch zum „Leben und Einkaufen in Heimersdorf“

Am 01.10.2018 hatte die Interessengemeinschaft Einkaufszentrum Heimersdorf e.V. unseren Bezirksmeister Reinhard Zöllner und seine Stellvertretung Eike Danke sowie weitere Vertreter der Bezirksvertretung, der Kinder, Jugend und Seniorenvertretung zu Gast im Einkaufszentrum. Beim regen Austausch und Rundgang in Heimersdorf konnten wir viele wertvolle Hinweise auf Änderungsbedarf geben.

Unter anderem ging es um

  • barrierefreies Einkaufen
  • bessere Straßenbeschilderung
  • störende Baumwurzel als Stolperfalle
  • Bewegungsmöglichkeiten für alle Generationen unter Einbindung der Parkanlage
  • Neugestaltung des Marktplatzes
  • Sanierung der U-Bahn Station
  • Ein Bürgertreff für Heimersdorf

„Mir liegt die Zukunft Heimersdorfs und des EKZ am Herzen. U.a. hat es auch eine wichtige Bedeutung für viele Menschen aus Seeberg“. schreibt Frau Danke.

Auch für die vielen anderen Menschen im Bezirk 6 mit seinen 12 Stadtteilen ist das Einkaufszentrum Heimersdorf von Bedeutung.

Sollten Sie Wünsche und Anregungen zum Einkaufszentrum haben, schreiben Sie uns bitte unter ig@heimersdorf.de.

Es grüßt Sie herzlich

Sabine Newrzella

als 1. Vorsitzende der IG Einkaufszentrum Heimersdorf e.V.

 

Einladung zur 2. Veranstaltung „ein Bürgerverein für Heimersdorf“

Mein Name ist Edeltraud Stecher, ich bin die Koordinatorin vom SeniorenNetzwerk Heimersdorf. Viele von Ihnen kennen mich, viele aber auch (noch) nicht.

Mit diesem Schreiben möchte ich Sie darüber informieren, dass es in Heimersdorf Bestrebungen gibt einen Bürgerverein zu gründen und dass sich eine kleine Gruppe Interessierter (14 Personen) bereits einmal zum Austausch getroffen hat. Diese Gruppe hat mich autorisiert Sie im Namen der Gruppe zu kontakten, zu informieren und Sie alle zu einem 2. Treffen einzuladen.

Das 2. Treffen findet statt

am Dienstag den 30.10.2018 um 19:00 Uhr

im Fritz – Wacker – Siedlerheim

in der Nettesheimer Straße / Ecke Stallagsweg

in 50767 Köln-Heimersdorf

(danke an der Stelle an die Siedlergemeinschaft)

Beim ersten Treffen wurde das Für und Wider eines Bürgervereins kontrovers diskutiert (Das Protokoll zum Herunterladen 2018_09_20_Protokoll_Bürgerverein

Trotzdem ist es gelungen einige Aufgaben zusammen zu tragen, die ein Bürgerverein übernehmen könnte, hier eine Zusammenfassung:

  1. Verbesserung der Lebensqualität im Stadtteil.
  2. Stärkung des Zusammenhalts aller Generationen in Heimersdorf.
  3. Das „Veedelsjeföhl“ noch mehr ausbauen.
  4. Verbesserung der Sicherheit und Ordnung im Stadtteil.
  5. Die Vereins – und sonstige Feste im Stadtteil stärker in den Mittelpunkt rücken.
  6. Bündelung und Veröffentlichung aller Veranstaltungen im Stadtteil.
  7. Verbesserung und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur (ÖPNV) sowie der Angebotsstruktur (Hilfsangebote, aber auch Freizeitangebote für Jung und Alt).
  8. Verbesserungen anregen im Hinblick auf die Zustände der Park – und Gehwege, der Parkanlagen, der Sitzgelegenheiten, Lichtverhältnissen und sonstiger öffentlichen Plätze und Wege.
  9. Unterstützung und Stärkung des Einzelhandels, der Dienstleister und sonstigen Anbieter vor allem auch im Einkaufszentrum.
  10. Forderung und ggf. Betreibung eines allgemeinen öffentlichen Bürgertreffs für alle Generationen.

Ein Bürgerverein kann die Interessen aller Heimersdorfer Bürger*innen bündeln und gegenüber Politik und Verwaltung  vertreten. Er kann Gelder (Bezirksmittel, Spenden, andere Fördermittel) einnehmen die dem Stadtteil zu Gute kommen. Der Verein kann Probleme aufzeigen und Lösungen anregen. Bei Entscheidungen, die den Stadtteil betreffen, kann ein Bürgerverein gehört werden und so Einfluss auf die (Stadtteil-) Entwicklung nehmen. Ein Bürgerverein kann das Sprachrohr der Bürger*innen sein und wird nicht so leicht überhört. Ein Bürgerverein ist überparteilich, überkonfessionell, unabhängig und (meistens) gemeinnützig.

Ein Bürgerverein wäre das Bindeglied zwischen den Bürger*innen und den vorhandenen  Vereine, aber auch zu den Entscheidungsträgern in Politik und Verwaltung.

Es gibt sehr viele gute Gründe für die Gründung eines Bürgervereins. Nicht umsonst haben sehr viele Kölner Stadtteile bereits einen Bürgerverein.

Ich möchte Sie im Namen der 14-köpfigen Gruppe, die beim ersten Treffen anwesend war, herzlich zum 2. Austausch einladen.

Ich möchte Sie herzlich bitten dieses Zusammentreffen zu nutzen, auch wenn Sie gegen die Gründung eines neuen Vereines sind.

Es ist wichtig, dass Sie Ihre Argumente und Bedenken vorbringen, dass Sie sich austauschen und vielleicht sogar überzeugen lassen. Vielleicht überwiegen aber auch Ihre Beweggründe und Sie überzeugen die Anderen, so dass eben keine Vereinsgründung zustande kommt.

Denn nur der Bürgerverein, der von einer breiten Bevölkerungsgruppe akzeptiert und getragen wird, ist ein guter Bürgerverein und kann auch etwas bewirken.

Es wäre sehr hilfreich, wenn möglichst viele kommen würden!

Mit freundlichen Grüßen

  1. A.

Edeltraud Stecher

SeniorenNetzwerk Heimersdorf

Volkhovener Weg 174

50767 Köln

edeltraud.stecher@caritas-koeln.de

Tel: 0221/467 884 232

Mobil: 0178/909 485 6

Köln, den 26.09.2018

Im Einkaufszentrum gehen die Lichter an

Die dunkle Jahreszeit steht vor der Tür und genau passend dazu werden in der Ladenzeile und auf dem Marktplatz neue Laternen aufgebaut. Dafür müssen die Pflasterungen geöffnet werden und die Kabel bis an die Laternen gelegt werden. Natürlich werden Leuchten nach neuesten Standards mit LED Lampen installiert.

Die Beleuchtung der Ladenzeile ist seit 1965 lediglich durch die Beleuchtung in den Vordächern erfolgt. Dies ist schon lange nicht mehr hell genug gewesen und es gab auch keine Ersatzteile mehr zu beschaffen. Erschwert wurde dies durch die Situation, daß eine Lampe von der Rheinenergie und die nächste Lampe durch die Hausbesitzer betrieben wurden. Wer hat sich so etwas nur ausgedacht?

Seit 2016 haben wir uns für diese neue Ausleuchtung eingesetzt und freuen uns sehr, daß dieser Wunsch jetzt in Erfüllung geht. Sieben Leuchten werden die Ladenzeile bestens ausleuchten. Der Marktplatz wird mit zwei Flächenleuchten ebenfalls erhellt.

Für ein schönes und sicheres Einkaufen im Einkaufszentrum Heimersdorf haben wir uns gerne eingesetzt.

Besuchen Sie uns bald. Wir freuen uns auf Sie!

Es grüßt Sie herzlich als 1 Vorsitzende der IG Einkauszentrum Heimerdorf e.V.

Sabine Newrzella

 

Ein Bürgerverein für Heimersdorf?

Das Seniorennetzwerk sucht Mitwirkende für die Gründung eines Heimersdorfer Bürgerverein. Wer hat Zeit und Lust sich dafür zu engagieren?

Das erste Treffen hat bereits stattgefunden (Bericht eines Teilnehmers vom 20.09.2018). Es wurde ein weiterer Termin festgelegt.  Am 30.10.2018 um 19 Uhr soll das nächste Treffen stattfinden. Interessierte sind herzlich dazu eingeladen und können sich beim Seniorennetzwerk Heimersdorf bei Frau Edeltraud Stecher (0178 / 9094856) melden. Der Veranstaltungsort wird noch mitgeteilt.

Lindweiler hat die kurioseste Insellage der Stadt zu bieten

Köln-Lindweiler – Gina und Dana bringen mit Schneewittchen und Aschenbrödel ordentlich Farbe in eine triste Umgebung. Die Neun- und Zehnjährige bemalen mit Nachbarn eine Garagenrückwand am Bolzplatz des Veedels mit Märchenmotiven. Die Künstlerinnen Nina Marxen und Renate Berghaus haben für die Wohnungsbaugesellschaft GAG, die die Aktion bezahlt, die Leitung der Malaktion übernommen. Fragt man die beiden Mädchen, was ihnen in diesem – den meisten Kölnern wohl völlig unbekannten – Stadtteil gefällt, nennen sie die neu gestalteten Spielplätze, die Jugendeinrichtung Lino-Club und „mein Zuhause“.

Eingegrenzt zwischen den Trassen von Autobahnen und Eisenbahn am Kreuz Köln-Nord wohnt man in Lindweiler in einer für den Rest der Stadt seltsamen Insellage. Die Menschen wohnen eng beieinander.

Hier kann man sich nicht aus dem Weg gehen – es kommt also auf eine gute Nachbarschaft an, wenn das Zusammenleben funktionieren soll. Zahlreiche Initiativen vor Ort – wie die Kirchen und ihre Einrichtungen, Kitas oder die letzten verbliebenen Gewerbetreibenden – , aber auch die Stadt mit ihrem Programm zur Förderung benachteiligter Sozialräume tun einiges dafür.

Die trostlose Ortsmitte von Lindweiler ist in keinem guten Zustand. Foto: Krasniqi
Die trostlose Ortsmitte von Lindweiler ist in keinem guten Zustand. Foto: Krasniqi

Die äußeren Rahmenbedingungen sind nicht ganz einfach, aber es tut sich einiges. Quartiersmanagerin Anne Keul ist optimistisch, dass es bald wieder einen Bürgerverein für das Veedel geben wird. Das Engagement sei da. Zuversichtlich geht sie auch davon aus, dass es gelingt, jedes Jahr ein großes Stadtteilfest durchführen zu können. Bislang gibt es das nur alle fünf Jahre.

Notbehausung auf Munitionsdepot

Lindweiler war von Anfang an als reines Wohngebiet auf der grünen Wiese für Menschen mit geringem Einkommen geplant. In den 1930er Jahren verpachtete die Stadt Land eines ehemaligen Munitionsdepots an 70 bedürftige Familien, die sich hier selbst versorgen sollten. Das Baumaterial für die kleinen Wohnhäuser waren Reste abgerissener Militärbaracken. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Notunterkünfte für Obdachlose und Flüchtlinge aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten gebaut. Zeugnisse dieser Geschichte sind heute nicht mehr zu sehen. Es gibt keine interessanten Baudenkmäler wie in anderen Stadtteilen. Nur ein einziges Wohnhaus hat es auf die Denkmalliste der Stadt geschafft.

Ein Eindruck von der Linoluckynelli-Show in 2018. Foto: Grönert
Ein Eindruck von der Linoluckynelli-Show in 2018. Foto: Grönert

Lindweiler ist ein reines Wohnquartier geblieben. Um Straßenzüge mit Einfamilienhäusern gruppieren sich dreistöckige Mehrfamilienhäuser, dazu sind ein paar etwas höhere Gebäude gekommen. Gewerbebetriebe gibt es nur am Ortsrand. Zahlreiche Wege führen in ein äußerst attraktives Umland mit viel Wald und weiten Feldern sowie den schönen Seen von Esch und Pesch. Gina und Dana nennen den sogenannten „Liebespark“ als Attraktion, sicher auch weil sich hier einer der vorbildlich gestalteten Spielplätze des Orts befindet.

Das Aushängeschild Lindweilers ist ohne Frage ein weiteres Projekt für Kinder und Jugendliche, das seit fast 40 Jahren für alljährliche Begeisterungsstürme sorgt. Der Zirkus „Linoluckynelli“ demonstriert immer wieder, wie ein gutes Miteinander, Teamwork und Engagement zu einem mitreißenden wie anrührendem Ergebnis führen kann. Noch im Mai präsentierten mehr als 100 Artisten im Alter von fünf bis 27 Jahren eine neue zauberhafte Show. Der Zirkus gehört zum Sozialen Zentrum Lino-Club, der in Lindweiler vor mehr als 50 Jahren mit der Arbeit begann und nun mit Angeboten an 18 Standorten im Kölner Norden dafür steht, dass sich die Chancen von Kindern und Jugendlichen verbessern, die nicht so viel Geld oder so gute Startbedingungen wie andere Kölner Kinder haben.

Gina und Dana (l.) helfen beim Malen von Märchenmotiven in Lindweiler. Foto: Krasniqi
Gina und Dana (l.) helfen beim Malen von Märchenmotiven in Lindweiler. Foto: Krasniqi

Ein weiterer zentraler Anlaufpunkt ist der Lindweiler Treff der evangelischen Kirche, der auch zahlreiche Angebote für Senioren anbietet. Montags wird zusammen Mittag gegessen, leider nur unter Frauen, wie die 68-jährige Karin Zirafi sagt, die sich hier ehrenamtlich engagiert. „Es wäre schön, wenn mal ein paar Männer kämen.“ Sie schätzt den guten Zusammenhalt im Veedel, dem es aber auch an Vielem fehle. Die Möglichkeiten zum Einkaufen und Ausgehen seien spärlich. Vor allem das trostlose Ortszentrum mit ungepflegten Beeten und viel Beton brauche neue Impulse.