Zu Fuß auf der Nord-Süd-Fahrt: Dritte Ausgabe des „Strassenland“-Festivals am Sonntag in der Kölner Innenstadt

Zu Fuß auf der Nord-Süd-Fahrt: Dritte Ausgabe des „Strassenland“-Festivals am Sonntag in der Kölner Innenstadt

Rundschau |

Zu Fuß auf der Nord-Süd-FahrtDritte Ausgabe des „Strassenland“-Festivals am Sonntag in der Kölner Innenstadt

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Rund 100.000 Menschen kamen zur ersten Ausgabe des Festivals 2019.

Copyright: Costa Belibasakis

Einen Tag lang können Kölnerinnen und Kölner über die Nord-Süd-Fahrt schlendern und sich über Themen und Ideen für eine lebenswerte Großstadt informieren.

„In diesem Jahr dreht sich bei ,Strassenland‘ alles um die Transformation Kölns in eine lebenswerte, nachhaltige Stadt. Dazu haben wir uns starke Partner ins Team geholt“, erklärt Klaus Eschmann. Er ist Veranstalter des Erlebnisfestivals, das an diesem Sonntag, 2. Juni, zum dritten Mal stattfindet, wo sonst mehrere zehntausend Autos die Innenstadt durchqueren: auf der Nord-Süd-Fahrt.

Die wichtige Verkehrsachse wird nach 2019 und 2022 erneut für Autos gesperrt (siehe Infokasten), damit rund 200 Akteurinnen und Akteure ihre Visionen und Angebot zur Zukunft der Stadt vorstellen können. „Kreative Startups, innovative Unternehmen, Stadtverwaltung sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger präsentieren ihre Ideen für ein klimaneutrales Köln und ein lebenswertes Miteinander im urbanen Raum. Eine attraktive, bunte und klimafreundliche Gesellschaft können wir nur alle gemeinsam gestalten“, so Eschmann.

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Der Bereich um den Kölner Offenbachplatz bei der ersten Ausgabe des „Strassenland“-Festivals 2019.

Copyright: Costa Belibasakis/Harald Woblick/Woblick-Infografiken

Das Programm ist vielseitig: Zwischen WDR-Gebäude und Tunnel bauen die Veranstalter eine vegan-vegetarischen Food-Meile auf. Auch bei der Premiere des Erlebnis und Mitmach-Festivals 2019 tummelten sich hier zahlreiche Interessierte. Damals entstand auch das Bild unseres Fotografen Costa Belibasakis.

Alles zum Thema Henriette Reker


Musikalisch wird es unter der Erde. Chöre erhellen mit ihren Stimmen den Tunnel unter dem Weltstadthaus von Peek und Cloppenburg. Der Spaziergang über die breite Fahrbahn ist nur zum „Strassenland“-Festival möglich. Viele Besucher der ersten beiden Ausgaben fanden gerade diesen Fußweg außergewöhnlich.

„Strassenland“ in Köln: Lebenswerte Stadtgestaltung

Das Festival soll vor allem wertvolle Informationen vermitteln. Neben „Panel Areas“ mit Vorträgen, Austausch und Diskussion stellen sich auch die Vertreter von neun Kölner Fraktionen im „Garten der Demokratie“ Fragen zur Transformation hin zu einer lebenswerten Stadtgestaltung.

Für die jungen Gäste bietet unter anderem Remondis die Möglichkeit, mit Bewegungsspielen und einer Kreativwerkstatt den verantwortungsvollen Umgang mit wertvollen Ressourcen spielerisch zu erlernen.

Entlang der Neuköllner Straße und Tel-Aviv-Straße wird es neben einem Skatepark und einer „Dance Area“ auch Programm auf gleich zwei Bühnen geben. Dort werde unter anderem das Comedia-Theaterkollektiv und der Gebärdenchor des Blau-Gelben-Kreuzes auftreten.

Nord-Süd-Fahrt: Ministerin Mona Neubaur ist Schirmherrin von „Strassenland“

Mitveranstalter Christoph Kuckelkorn wird am Sonntag neben Oberbürgermeisterin Henriette Reker auch die Schirmherrin des Festivals, NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) in der Innenstadt begrüßen. „Beide werden am 2. Juni zu Gast sein und damit unser Anliegen unterstützen, Chancen im Wandel zu entdecken und darüber ins Gespräch zu kommen”, so Kuckelkorn.

Das „Strassenland“-Festival findet am Sonntag, 2. Juni, von 10 bis 19 Uhr statt. Der Eintritt ist frei. Das gesamte Programm finden Interessierte auf der Internetseite des Festivals. 


Das Erlebnisfestival „Strassenland“

Für das Erlebnisfestival „Strassenland“ sperrt die Stadt Köln alle Fahrspuren in beide Richtungen der Nord-Süd-Fahrt ab Samstag, 1. Juni, 19 Uhr, bis Montag, 3. Juni, fünf Uhr. Betroffen sind die Bereiche zwischen dem Abschnitt Tunisstraße/WDR-Gebäude und Blaubach/Tel-Aviv-Straße. Die Straßen Blaubach und Offenbachplatz sind dieser Zeit ebenfalls voll gesperrt. Die Umleitung wird großräumig ausgeschildert. Auf die Sperrung wird mittels Infotafeln hingewiesen. Interessierten rät die Stadt, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.

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