Treffpunkt seit 1982: Nach Routinekontrolle im Dezember – Vereinshaus Worringen von Asbest befreit

Treffpunkt seit 1982: Nach Routinekontrolle im Dezember – Vereinshaus Worringen von Asbest befreit

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Treffpunkt seit 1982Nach Routinekontrolle im Dezember – Vereinshaus Worringen von Asbest befreit

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Nachdem in den alten Brandschutzklappen des Vereinshauses Asbest nachgewiesen worden war, wurden diese ausgetauscht.

Copyright: Christopher Dröge

Ende vergangenen Jahres war in Brandschutzklappen des Vereinshauses Asbest gefunden worden. Dank einer TÜV-Frist drängte die Zeit.

Gute Nachrichten für den Trägerverein des Vereinshauses Worringen: In ihrer jüngsten Sitzung hat die Bezirksvertretung Chorweiler der Kostenübernahme für den Austausch der asbesthaltigen Brandschutzklappen zugestimmt – nachträglich, denn die Arbeiten wurden bereits erledigt. Der Verein, der einen Teil der rund 80.000 Euro vorgestreckt hatte, ist damit entlastet.

Das Vereinshaus an der St. Tönnis-Straße dient in Worringen bereits seit 1982 als zentraler Treffpunkt: Der große Veranstaltungssaal und weitere Räumlichkeiten bieten Platz für Veranstaltungen aller Art, von privaten Feiern über Theatervorstellungen und Karnevalssitzungen, bis hin zu Ausstellungen oder auch für sportliche Aktivitäten wie Tanzen oder Gymnastik.

TÜV setzte eine Frist bis Anfang Mai für Behebung der Mängel

Für die Instandsetzung und Instandhaltung ist der Verein Worringer Vereinshaus verantwortlich. Im Dezember vergangenen Jahres waren bei einer routinemäßigen Prüfung der Belüftungstechnik Schäden an den Brandschutzklappen festgestellt worden: Diese ließen sich nicht mehr schließen. Für die Behebung der Mängel hatte der TÜV eine Frist bis Anfang Mai gesetzt – im Zuge eines Gutachtens kam überdies heraus, dass die Klappen Asbest enthielten.

Wären die Schäden nicht bis Ablauf der Frist behoben worden, hätte die Stilllegung des Gebäudes gedroht. In Abstimmung mit der Verwaltungsabteilung für Bürgerhäuser und -zentren beauftragte der Trägerverein daher selbst eine Firma mit der Behebung der Mängel. Die Stadt hatte dem Verein bereits einen Vorschuss von 50.000 Euro zukommen lassen.

Die Suche nach einem Unternehmen für die notwendigen Arbeiten gestaltete sich aufwändig: Vier der acht angefragten Firmen hätten nur einen Teil der nötigen Arbeiten übernehmen können, erst das Angebot der Firma Fischbach deckte alle Gewerke ab.

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Aufwändig war dann auch der Austausch der Klappen: Vor allem der Küchenbereich der hauseigenen Gastronomie wurde in Mitleidenschaft gezogen – sowohl die Kücheneinrichtung als auch die Theke des Gastraums mussten für die Reinigung des Bereichs aus- und anschließend wieder eingebaut werden. Auch die Elektroleitungen für Beleuchtung und Sprechanlage mussten aufgrund der Maßnahme erneuert werden.

Nach dem Beschluss der Bezirksvertretung und nachgewiesener Rechnungsbegleichung kann sich der Verein die Kosten nun erstatten lassen.

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