Nach Gewittern am Donnerstag: Amtliche Wetterwarnung für Köln und die Region ab Freitagmorgen

Nach Gewittern am Donnerstag: Amtliche Wetterwarnung für Köln und die Region ab Freitagmorgen

Rundschau |

Über Köln und die Region ist am Donnerstagnachmittag eine Unwetterfront gezogen. Der Deutsche Wetterdienst warnte vor starkem Gewitter, betroffen waren neben Köln auch die Regionen Euskirchen, Rhein-Erft und Rhein-Sieg. Die Warnung galt unter anderem für die Stadt Euskirchen, Meckenheim, Rheinbach, Erftstadt, Kerpen, Bonn sowie fast alle linksrheinischen Stadtgebiete von Köln. 

Unwetter: DWD warnt vor Dauerregen in Köln und der Region am Freitag

Laut DWD sind auch am Freitag Unwetterlagen möglich. Von Freitagmorgen bis in die Nacht zum Samstag sei vor allem im Südwesten NRWs Dauerregen mit Mengen zwischen 30 und 45 Liter pro Quadratmeter möglich. Örtlich könnten sogar innerhalb von 12 bis 24 Stunden über 50 Liter pro Quadratmeter herunterkommen.

Eine konkrete Wetterwarnung sprach der DWD am Donnerstagnachmittag aus. Diese amtliche Warnung vor Dauerregen gilt ab Freitagmorgen (6.00 Uhr) demnach für große Teile NRWs. Betroffen sind auch Köln und die Region. Die Warnung gilt vorerst bis Samstag (18.5.) um 2 Uhr.

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DWD: Auf Wetterwarnung am Donnerstag vor Gewitter folgt Warnung am Freitag vor Dauerregen

Grund für die Unwetterlage, die bis zum Wochenende viel Niederschlag bringt, ist, dass unter Tiefdruckeinfluss mit einer südlichen Strömung feuchtere Luft nach Nordrhein-Westfalen geführt wird. Die entsprechende amtliche Warnung der Stufe 2 von 4 (Warnstufe für „Markantes Wetter“), auch über die Warn-App Nina verbreitet, galt am Donnerstag für weite Teile NRWs und in Köln bis 18 Uhr. 

„Der Regenkomplex zieht ab Donnerstagabend vom Süden Baden-Württembergs und dem südwestlichen Bayern in Richtung Saarland, Rheinland-Pfalz und Südost-Hessen und erreicht voraussichtlich am Freitag den Südwesten von NRW“, sagte Meteorologe Sebastian Schappert vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. „Lokal kann auch extrem ergiebiger Regen mit Mengen über 80 Liter pro Quadratmeter nicht ausgeschlossen werden.“

DWD warnt: Lokal Überschwemmungen möglich

Die Gewitter ziehen demnach von Süden her auf. Dort, wo große Niederschläge auftreten, müsse mit Überschwemmungen auf Straßen und in Unterführungen gerechnet werden, so die Meteorologen des DWD. 

Es wird empfohlen, bei Dauerregen das Verhalten im Straßenverkehr anzupassen und überflutete Abschnitte zu vermeiden.

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