Musik, Yoga, Gastronomie: Kölner Künstlerin eröffnet „Quattro Cultura“ in ehemaliger Papierfabrik

Musik, Yoga, Gastronomie: Kölner Künstlerin eröffnet „Quattro Cultura“ in ehemaliger Papierfabrik

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Musik, Yoga, GastronomieKölner Künstlerin eröffnet „Quattro Cultura“ in ehemaliger Papierfabrik

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Musikerin und Sängerin Stella Tonon schafft einen Ort der kulturellen Begegnung in der alten Papierfabrik in Rodenkirchen.

Copyright: Sandra Milden

Die alte Papierfabrik in Rodenkirchen wird durch Stella Tonon zum Ort für Musik, Kunst und Kultur umgestaltet: „Quattro Cultura“.

Einen Ort der Begegnung für Jung und Alt; einen Ort, an dem man sich austauschen, gemeinsam Musik machen kann, wo Kunst, Kultur und Kreative aufeinander treffen. Genau solch einen Ort suchte Stella Tonon lange. „Ich liebe es einfach, Gastgeberin zu sein“, sagt die gebürtige Rodenkirchener Musikerin mit italienischen und portugiesischen Wurzeln.

Über eine Kleinanzeigen-Annonce stieß sie auf Marcus Reiner von den „Zwischennutzern“. Von ihm konnte sie die große Halle in der alten Papierfabrik anmieten. „Ein absoluter Glücksfall“, strahlt die zierliche Frau, die in der Halle und auf dem Vorplatz auch Gastronomie anbieten möchte. Grundstücks- und Gebäudeeigentümer der alten Papierfabrik ist die Bauwens GmbH, die auch das Flintgelände an die Zwischennutzer vermietet hat.

Musik, Workshops, Yoga und Gastronomie – „quattro Cultura“ soll alles verbinden

„Vielleicht jeden Donnerstag eine Jamsession, am Sonntag eine Matinee, in der Woche Workshops oder Yoga und samstags wird die Halle für private Veranstaltungen vermietet“, überlegt die zweifache Mutter, die aus einer Rodenkirchener Gastronomiefamilie stammt. Ihr Vater Alessandro Tonon ist der bekannte Gastronom des italienischen Restaurants „Primo Piano“ im Sommershof.

Zunächst einmal hat Tonon seit April mit viel Geschick und Geschmack die alte Halle entrümpelt und mit minimalen Mitteln für eine geschmackvolle Ausstattung gesorgt. Als Reminiszenz an die alte Papierfabrik hat sie ein altes Buch wie Girlanden durch die 280 Quadratmeter große Halle gespannt. Sitzgelegenheiten kamen über Wohnungsauflösungen, eine lange Tafel lädt zum gemeinsamen Essen ein.

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Kunst, Musik, Kultur und Kulinarisches sollen in die Halle Quattro Cultura in Rodenkirchen locken.

Copyright: Sandra Milden

Es ist eine Bar vorhanden, eine Küche wird gerade ausgestattet und sanitäre Anlagen eingebaut. Natürlich gibt es auch eine Bühne, auf der demnächst ganz viel Musik passieren soll. „Vielleicht organisiere ich auch einen Nachbarschaftsflohmarkt?“, bringt sie weitere Ideen hervor.

Auf jeden Fall wird auf dem Gelände bald ein Foodtruck täglich von acht Uhr bis nachmittags italienische Spezialitäten anbieten. „Ich hoffe hier auf eine echte Begegnungsstätte“, sagt Tonon, die auch gerne an der Gitarre steht.

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Sie selbst arbeitet seit Jahren als Sängerin und Komponistin. Ihr neues Album, mit neu interpretierten, italienischen Songs, heißt „é mezzanotte“ und ist gerade erschienen, außerdem ist sie Sängerin der Band „Bröselmaschine“.

Vermieten möchte sie die Halle nicht nur für Events, sondern auch an andere Musiker. Die ersten Anfragen laufen bereits. Offiziell wird der Ort, den Tonon nach der Hausnummer an der Bahnstraße, „quattro Cultura“ genannt hat, am Samstag, 8. Juni, eröffnet. Quattro, italienisch vier, aber auch, wie sie sagt, weil die vier gut zu ihren Leitsätzen passt: Kreativität, Vielfalt, Begegnung und Genuss.

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