Mehr Aktive benötigt: Naturstation Stammheim lädt zum Tag der offenen Tür und hofft auf neue Mitglieder

Mehr Aktive benötigt: Naturstation Stammheim lädt zum Tag der offenen Tür und hofft auf neue Mitglieder

Rundschau |

Mehr Aktive benötigtNaturstation Stammheim lädt zum Tag der offenen Tür und hofft auf neue Mitglieder

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Bei einem Auftritt der Jagdbläser brachte Heinrich Janssen auch seinen Enkel Samuel mit.

Copyright: Uwe Schäfer

Das Team der Naturstation im Schlosspark hatte zum Tag der offenen Tür geladen und lockte die Besucher mit einem bunten Programm.

Mit der Nachwuchsgewinnung kann man nie früh genug beginnen: Nach diesem Motto verfuhr auch Heinrich Janssen von den Bläsern des jagdlichen Brauchtums. Er brachte seinen anderthalbjährigen Enkel Samuel mit zu seinen Auftritten beim Tag der offenen Tür in der Naturstation Stammheim. „Der Kleine hat schon jetzt großen Spaß an unserer Musik“, erklärt der stolze Opa.

Um Nachwuchs muss sich auch das Team der Naturstation kümmern. „Wir suchen dringend nach jüngeren Mitstreitern“, berichtet Günter Seiffert, einer der Aktiven. Das Durchschnittsalter betrage mittlerweile 77 Jahre, die Jüngste sei 60 Jahre alt, der Älteste 94 Jahre. „Wer Interesse hat zu gärtnern und sich für historische Obstsorten interessiert, ist bei und herzlich willkommen“, betont Seiffert.

Naturstation liegt im ehemaligen Gemüsegarten des Stammheimer Schlossparks

Die Naturstation ist elf Jahre alt und befindet sich im nördlichen Teil des Stammheimer Schlossparks. Bei dem Gelände handelt es sich um den ehemaligen Obst- und Gemüsegarten der Schloss- und Parkanlage des Geschlechts von Fürstenberg. Der Garten wurde bereits 1834 angelegt.

Nachdem die Bayer AG 1955 auf dem Areal des im Krieg zerstörten Stammheimer Schlosses ein Altenheim – das heutige Ulrich-Haberland-Haus – errichtete, ging der Garten in deren Pflege über. Seit der Schließung des Seniorenheims und Übertragung der Immobilien an die Stadt lag die Fläche faktisch brach. 

„Als die Bürgervereine Flittard und Stammheim 2013 erfuhren, dass die Stadt plant, das Gartenhaus abzureißen, bewarben sie sich erfolgreich um das Grundstück, um es zu pflegen“, berichtet Seiffert, der neben Manfred Hebborn zu den Gründern der Naturstation gehört. In der Folge richteten die Mitglieder des Teams – eine Arbeitsgruppe aus Mitgliedern beider Bürgervereine – den Gemüsegarten wieder her.

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Die Besucher des Tags der offenen Tür, der seit elf Jahren jeweils zu Pfingsten und im Herbst stattfindet, erwartete wieder ein buntes Programm. Seiffert: „Pfingsten haben wir bewusst gewählt, da parallel auch der benachbarte Skulpturenpark in seine Saison startet.“

Die rollende Waldschule der Kölner Jägerschaft war genauso mit ihrem mobilen Infostand vertreten wie ein Falkner und die Bläser des jagdlichen Brauchtums mit ihren Jagdhörnern. Daneben unterhielt ein Zauberer-Duo die kleinen Gäste.

Die Mitglieder der Naturstation boten selbstgefertigten Honig, Konfitüren und andere Produkte aus ihrem Garten an und versorgten die Besucher mit Essen und Getränken.

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