Kurioser Zwischenfall bei Rund um Köln: Ältere Frau übersieht Radrennen – Radfahrer knallt in Rollator

Kurioser Zwischenfall bei Rund um Köln: Ältere Frau übersieht Radrennen – Radfahrer knallt in Rollator

Rundschau |

Kurioser Zwischenfall bei Rund um KölnÄltere Frau übersieht Radrennen – Radfahrer knallt in Rollator

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Beim Radrennen Rund um Köln kam es zu einer Kollision.

Copyright: Thomas Banneyer/dpa

Eine ältere Dame überquert mit dem Rollator eine Straße. Sie bemerkt nicht, dass die Spitzengruppe beim Radrennen Rund um Köln anrauscht.

Diese Straßenüberquerung hatte sich die ältere Dame sicherlich anders vorgestellt. Sie nutzte den Zebrastreifen mit ihrem Rollator, bemerkte allerdings nicht, dass sie sich mitten in einem Radrennen befand – dem deutschen Eintagesrennen Rund um Köln.

Etwa 115 Kilometer vor dem Ziel, die Dame hatte fast die andere Straßenseite erreicht, passierte die achtköpfige Spitzengruppe die Stelle kurz vor dem Agathaberg in Wipperfürth.

Zwischenfall bei Rund um Köln: Frau geht trotz Radrennen über Zebrastreifen

Während die meisten der – sicherlich ebenso überraschten – Radprofis haarscharf links und rechts an der Frau vorbeifuhren, konnte Ole Theiler nicht mehr ausweichen.

Der 21-Jährige vom Team Storck knallte in den Rollator, zog das Gefährt unfreiwillig ein paar Meter mit und wurde ausgebremst. Theiler hielt sich auf dem Rad und blieb auf den ersten Blick ebenso unverletzt wie die Frau. Die stand letztlich auf der anderen Straßenseite – aber ohne Rollator.

Ole Theiler knall in Rollator von älterer Frau bei Rund um Köln

Dennoch hatte die Frau, die offenbar die heranfliegende Gefahr nicht bemerkt hatte, Glück im Unglück. Bei Durchschnittsgeschwindigkeiten von über 40 Kilometer pro Stunde hätte eine direkte Kollision durchaus ernsthafte Verletzungen zur Folge haben können. Ob der Rollator der Frau beschädigt wurde, ist nicht bekannt. 

Den Ausgang des Rennens beeinflusste der Zwischenfall bei Rund um Köln wohl nicht. Casper van Uden gewann den 106. rheinischen Radsport-Klassiker in der Region gewonnen. Der Niederländer setzte sich nach 194,8 Kilometer im Sprint vor Favorit Biniam Girmay aus Eritrea durch. Dritter wurde der Belgier Louis Blouwe.

Bester Deutscher wurde Pascal Ackermann als Fünfter. Damit bleibt Nils Politts Sieg 2022 der einzige deutsche Triumph im vergangenen Jahrzehnt. Das Rennen war der Karriereabschluss von Rick Zabel. Der 30-Jährige hatte kürzlich das Ende seiner aktiven Laufbahn bekannt gegeben. Da sein Team Israel keine eigene Mannschaft für Rund um Köln stellte, trat Zabel mit Ackermann für das deutsche Nationalteam an. Bei der Entscheidung spielte er keine Rolle. Sein Vater Erik Zabel hatte das Rennen 1996 und 2004 gewonnen. (pst/dpa)

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