Kritik an Pro-Palästina-Camp auf der Uniwiese und Nichthandeln staatlicher Organe

Kritik an Pro-Palästina-Camp auf der Uniwiese und Nichthandeln staatlicher Organe

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Das pro palästinensische Camp auf der Uniwiese in Köln am 6. Mai 2024. | Foto: as

Köln | Hinter der Kölner Universität haben pro Palästinensische Aktivist:innen nach einer Kundgebung ein Camp auf der sogenannten Uniwiese errichtet. Die Kölner Polizei ist vor Ort und es gibt israelsolidarischen Protest. Zudem beteten Muslime getrennt auf der Uniwiese. Die Deutsche Israelische Gesellschaft Köln (DIG Köln AG) übt Kritik.

Die palästinensischen Unterstützer sollen, so der Vorwurf der DIG Köln AG die Propaganda der Hamas auf der Uniwiese verbreitet haben. Die DIG AG Köln fordert die Stadt und die Polizei Köln auf die Besetzung der Uniwiese nicht einfach hinzunehmen. Es gehe dabei auch darum jüdische Studierende an der Universität zu Köln zu schützen und die Verbreitung von Antisemitismus zu unterbinden.

Die DIG AG Köln fordert von Kölns Polizeipräsident Johannes Hermanns das Camp aufzulösen, um die jüdischen Bürgerinnen und Bürger Kölns zu schützen. Die pro palästinensischen Besatzer der Uniwiese schätzt Dr. Johannes Platz, der Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Köln, so ein: „Die Raumnahme dient dazu, die Universitätsleitung der Universität zu Köln, die sich bislang engagiert im Kampf gegen Antisemitismus zeigt, zu bedrängen. Jüdische und israelsolidarische Studierende sollen massiv eingeschüchtert werden. Die Raumnahme zeigt, dass die Organisationen keine Scheu vor Straftaten haben und massiv in das Universitätsleben intervenieren möchten. Stören, Angreifen, Einschüchtern: das sind ihre Ziele.“

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