Internationaler Museumstag am 19. Mai in den Kölner Museen

Internationaler Museumstag am 19. Mai in den Kölner Museen

Kölner Newsjournal

Programm für die ganze Familie mit inklusiven und herkunftssprachlichen Angeboten

Am Pfingstsonntag, 19. Mai 2024, ist Internationaler Museumstag. In Deutschland und weltweit bieten die Museen den Besucher*innen an diesem Tag besondere Einblicke. In Köln haben sich unter der Koordination des Museumsdienstes Köln 24 Institutionen zusammengeschlossen, um dem Publikum mit ´mehr als 100 Führungen, Aktionen, Workshops und auch zwei Online-Formaten ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie anzubieten. Inklusive und herkunftssprachliche Angebote ermöglichen einem diversen Publikum Zugang zu den Museen. Interessierte können sich vor allem auf Live-Veranstaltungen in den einzelnen Museen und im Stadtraum freuen, zwei digitale Vermittlungsangebote können bequem von zuhause aus genutzt werden.

Interessierte können unter www.museenkoeln.de/museumstag aus dem Gesamtprogramm nach Ort, Veranstaltungstyp und Uhrzeit filtern und sich Termine vormerken. Die meisten Angebote sind kostenfrei. Das Museum für Angewandte Kunst Köln, und das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, erheben Eintritt für ihre aktuellen Sonderausstellungen für Erwachsene. Das Museum Ludwig erhebt für seine Sonderausstellungen einen ermäßigten Eintritt.

Das MAKK bietet zum Beispiel von 10 bis 11 Uhr für Menschen mit Sehbehinderung und ihre Begleitung eine Führung mit Tastobjekten zum Thema „Bauhaus zum Begreifen“ an.

Unter dem Titel „Der intensive Blick auf die Kunst“ findet von 11 bis 12 Uhr im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud eine deskriptive Online-Führung für blinde und sehbehinderte Besucher*innen und ihre Freund*innen statt. Ziel der gemeinsamen Entdeckungsreise ist nicht die trockene Wissensvermittlung, sondern das anregende Erlebnis. Ausgehend von den ausgewählten Kunstwerken ist das Publikum eingeladen, die Kunst im Gespräch selbst zu entdecken.

Am Internationalen Museumtag werden auch herkunftssprachliche Führungen auf Englisch, Türkisch, Italienisch und zweisprachig Deutsch-Ukrainisch angeboten: Von 10.30 bis 11.30 Uhr können Interessierte die faszinierende Geschichte und Architektur des Kölner Rathauses bei der englischsprachigen Führung „Cologne’s Historic Town Hall: On the Trail of Power, History and Architecture“ entdecken.

Von 15.30 bis 16.30 Uhr lädt das Museum für Ostasiatische Kunst Besucher*innen dazu ein, bei einer Führung in deutscher und ukrainischer Sprache die schönsten Stücke aus der Sammlung kennenzulernen.

Das Museum Schnütgen richtet von 11 bis 17 Uhr eine Wohlfühlzone ein und lädt zum Auftanken in den Klostergarten ein. Für Wissbegierige bietet das Museum Führungen an und für die Kinder Mitmachaktionen im Klostergarten.

Von 12 bis 13.30 Uhr bietet das NS-Dokumentationszentrum die englischsprachige Führung „What happened at the EL-DE-House?“ Näher beleuchtet werden die besondere Geschichte des Gebäudes und das Alltagsleben in Köln in den Jahren 1933 bis 1945 während der Zeit des Nationalsozialismus.

Die Performance „Stimmen“ vom Junges Theater Köln für Jugendliche ab 12 Jahren lässt von 14 bis 16 Uhr unterschiedliche Stimmen von elf Frauen im Alter von 12 bis 40 Jahren von Dingen erzählen, die nie ein Ende zu nehmen scheinen: Flucht, Vertreibung, Gewalt, Verlassenwerden und -sein und nicht zuletzt der Krieg. Vier Räume des Rautenstrauch-Joest-Museums – Kulturen der Welt am Neumarkt bilden den Rahmen für diese vielschichtigen Erlebnisberichte. „Stimmen“ dramatisiert die Erfahrungen von Flüchtlingen aus der Ukraine und anderen Teilen der Welt und vermittelt die Träume von Jugendlichen, ihre Wünsche, ihre Sorgen, ihre Hoffnungen.

„Immis und Einheimische im römischen Köln“ lautet der Titel einer Führung von 16:30 bis 17:30 Uhr im Römisch-Germanischen Museum. Aus vielen Teilen der römischen Welt kamen Menschen nach Köln und hinterließen hier ihre Spuren. Andere wiederum lebten seit Generationen vor Ort. Alle hatten ihre Traditionen und Lebensweisen. Kann man herausfinden, ob die Gemeinsamkeiten oder die Unterschiede überwogen?

Kontakt: Museumsdienst Köln, Medien- und Öffentlichkeitsarbeit

Marie-Luise Höfling, Telefon: 0221/221-22334

E-Mail: museen@stadt-koeln.de

Quelle: Stadt Köln, Fotocredit: KNJ/Martina Uckermann

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