„Herr Stollenwerk“: Auf das „Carls“ folgt in Neuehrenfeld ein Restaurant mit französischer Küche

„Herr Stollenwerk“: Auf das „Carls“ folgt in Neuehrenfeld ein Restaurant mit französischer Küche

Rundschau |

„Herr Stollenwerk“Auf das „Carls“ folgt in Neuehrenfeld ein Restaurant mit französischer Küche

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Chefkoch Bernd Stollenwerk und Inhaber Ramazan Palanli im Gastraum des neuen Lokals in der Eichendorffstraße.

Copyright: Heribert Rösgen

Im früheren „Carls“ am Ehrenfeldgürtel eröffnete mit „Herr Stollenwerk“ jetzt ein neues Restaurant mit gehobener französischer Küche.

Neuehrenfeld ist weiter auf dem Weg zum Genießer-Dorado. Das Restaurant „Herr Stollenwerk“ öffnete heimlich und etwas überraschend seine Tür in der Eichendorffstraße/ Ecke Ehrenfeldgürtel. Und zwar dort, wo vor rund einem Jahr plötzlich und unerwartet das „Carls Restaurant“ für immer schloss.

Mit Inhaber Ramazan Palanli und seinem Küchenchef Bernd Stollenwerk heißen zwei dem hiesigen Publikum inzwischen gute Bekannte die Gäste willkommen. Ihnen zur Seite steht ein Team aus drei festangestellten Mitarbeitenden und drei Aushilfen. In den ersten Tagen nach der „heimlichen“ Eröffnung gab es für sie Gelegenheit, sich in die neue Wirkungsstätte und die Abläufe einzuarbeiten.

Nach „Haus Tutt“ und „Das Veedel“ dritte Gastro-Projekt in Köln-Neuehrenfeld

Für Ramazan Palanli ist es das dritte Gastronomie-Projekt im Stadtteil. Vor zehn Jahren hauchte er dem „Haus Tutt“ an der Landmannstraße wieder neues Leben ein. Noch nicht ganz ein Jahr ist es her, dass er mit „Das Veedel“ ein neues Kapitel der Gaststättentradition Ecke Chamissostraße/Eichendorffstraße aufschlug. Dort ist Bernd Stollenwerk bereits für die Speisekarte verantwortlich.

Auch der dritte Standort hat eine lange Tradition als Speiselokal. In den 1980er Jahren gab es in dem prächtigen Gründerzeithaus mit dem „Offenen Kamin“ sogar eine weit über Köln hinaus bekannte Spitzengastronomie. Nach zwei Kneipenintermezzi war das „Carls“ dann wieder eine Adresse für besondere Anlässe.

Moderne und kreative französische Küche

Daran will das „Herr Stollenwerk“ anknüpfen. Das kaum veränderte Interieur verzichtet bewusst auf zu viel Ablenkung. Im Vordergrund steht klar das mit eigener „Tellersprache“ servierte Genusserlebnis aus der Küche. „Cuisine française“ steht unter dem Namen.

Bernd Stollenwerk setzt mit seinem Team die französische Kochkunst modern und kreativ um. Von hausgemachten Broten über Klassiker wie Fischsuppe, Kalbsbries oder Boeuf Bourgignon bis zur Käseauswahl oder Sorbetvariationen „à la maison“ – um nur ein wenig zu nennen – lässt die Speisenauswahl keine Wünsche offen. Dabei werden ausschließlich frische Zutaten verarbeitet. Eine kleine, wöchentlich wechselnde Empfehlungskarte greift zudem saisonale Angebote auf.

Hinzu kommt eine gut kommentierte Weinkarte mit ausgesuchten offenen Weinen und Flaschenweinen. Für ganz besondere Anlässe findet sich dort auch Champagner. „Wir freuen uns aber selbstverständlich auch über Gäste, die sich ein Kölsch oder einen Cocktail am Barhocker oder einen Wein auf der Terrasse gönnen möchten“, betont Palanli.


Das „Herr Stollenwerk“ hat mittwochs und donnerstags von 17 bis 0 Uhr, freitags und samstags von 17 bis 1 Uhr und sonntags von 17 bis 0 Uhr geöffnet. Gekocht wird bis 22 Uhr. Montag und Dienstag Ruhetage.

Im Ausschank ist Gaffel-Kölsch (0,2 Liter, 2,40 Euro). Offene Weine gibt es zwischen 4,50 und 7,50 Euro pro 0,1 Liter Glas.

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