Erfolgreiche Bürger-Petition: Sparkasse Köln-Bonn behält SB-Filiale in Höhenhaus

Erfolgreiche Bürger-Petition: Sparkasse Köln-Bonn behält SB-Filiale in Höhenhaus

Rundschau |

Erfolgreiche Bürger-PetitionSparkasse Köln-Bonn behält SB-Filiale in Höhenhaus

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Herbert Mück sammelte mit anderen SPD-Mitgliedern vor der betroffenen Sparkassen-Filiale, auf dem Wochenmarkt und vor Supermärkten Unterschriften.

Copyright: Wolfgang Gläser

Mit Entsetzen reagierten viele Höhenhäuser auf die geplante Schließung ihrer SB-Filiale und unterschrieben eine Petition. Nun die Kehrtwende.

Aufatmen für Höhenhäuser Sparkassen-Kunden: Die Sparkasse Köln-Bonn hat entschieden, den Selbstbedienungs-Bereich (SB) der Filiale in dem Kölner Stadtteil zu behalten. Das bestätigte Pressesprecher Jörg Wehner dieser Zeitung am Montag (3. Juni).

Der hintere Bereich der Filiale, in der Beratungsleistungen angeboten werden, soll wie geplant geschlossen werden, so Wehner. Im SB-Bereich befinden sich üblicherweise Geldautomaten und Kontoauszugsdrucker.

Sparkasse Köln-Bonn: SB-Bereich bleibt in Höhenhaus

Anfang des Jahres hatte die Sparkasse angekündigt, 16 Kölner Filialen zu schließen – darunter die in Höhenhaus. „Nach Prüfung verschiedener Optionen kamen wir zu dem Entschluss, das SB-Foyer weiterzubetreiben“, sagte Wehner.

Die Sparkasse selbst spricht nicht von Schließung, sondern von „Umwandlung“. Sie möchte an Stelle der bisherigen Filialen mobile Filialbusse einsetzen. Ein Bus sei auch weiterhin für den Höhenhäuser Standort eingeplant, sagte Wehner.

Köln-Höhenhaus: Fast 3000 Unterschriften gegen Filial-Schließung

Herbert Mück freute die Neuigkeit besonders. Mück ist stellvertretender Vorsitzender der SPD Höhenhaus und hatte wochenlang Unterschriften gegen die komplette Schließung gesammelt. Fast 3000 Menschen Unterschriften kamen letztendlich für die „Bürger-Petition“ zusammen.

„Ich bin sehr froh, dass mich die gute Nachricht noch kurz vor den Europa-Wahlen erreicht“, wird Mück in einer Pressemitteilung zitiert. Bemerkungen wie „Die da oben machen sowieso nur, was sie wollen“ habe er demnach häufig von Anwohnern gehört.

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Daher würden solche Erfolge seine Zuversicht in demokratischen Prozesse fördern. Sparkassen-Sprecher Wehner sagt jedoch, die Petition sei nicht der ausschlaggebende Grund für die Entscheidung gewesen. (mcl)

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