„Bürger-Nachfrage ungebrochen“: Neue Sportgeräte für Fitnessparcours an der Zündorfer Groov

„Bürger-Nachfrage ungebrochen“: Neue Sportgeräte für Fitnessparcours an der Zündorfer Groov

Rundschau |

„Bürger-Nachfrage ungebrochen“Neue Sportgeräte für Fitnessparcours an der Zündorfer Groov

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Die neuen Sportgeräte für den Fitnesparcours an der Groov in Zündorf warten darauf, dass sie aufgestellt werden.

Copyright: René Denzer

Die Groov-Paten haben sich für eine Erweiterung des Bewegungsparcours in Zündorf starkgemacht. Nun sind die neuen Geräte geliefert worden. 

Klimmzüge, Liegestütze, Balancieren, Dehnen – der Fitnessparcours an der Zündorfer Groov hat mit seinen verschiedenen Geräten einiges zu bieten. Das kommt an bei Jung und Alt. So sehr, dass er erweitert wird. Auf einer Fläche von 240 Quadratmetern kommen sechs weitere Geräte hinzu. Die wurden nun angeliefert und werden mit Betonsockel fest im Boden verankert.

Für den Parcours selbst und für dessen Erweiterung sind die Groov-Paten verantwortlich. Auf Initiative des Vereins war der Parcours 2015 neben dem Basketballfeld in unmittelbarer Nähe zum Schwimmbad errichtet worden. Die Idee für den Parcours war entstanden, weil etliche Bürgerinnen und Bürger sich einen solchen gewünscht haben. Und die Erweiterung kommt, weil die Nachfrage weiterhin ungebrochen ist, weiß Andreas Bischoff, Vorsitzender der Groov-Paten.

Neue Geräte kosten 54.000 Euro

Ganz billig ist diese Erweiterung nicht. Allein die Geräte kosten knapp 54.000 Euro. Eine Finanzspritze der Stadt gab es aus aus dem Topf des Stadtklima- und -verschönerungsprogramms. 1500 Euro hat die Volksbank beigesteuert, den Rest übernehmen die Groov-Paten. Der Verein habe ein wenig angespart, sagt Bischoff. Geld könne immer nur zweckgebunden ausgegeben werden. Deswegen ist so ein beachtliches Betrag zusammengekommen.

Doch mit den 54.000 Euro allein ist es nicht getan. Schließlich müssen die Geräte ja auch fest im Boden verankert werden. Dafür sorgt die Firma Herzog KG. Auf rund 40.000 Euro beziffert Bischoff die Arbeiten des Unternehmens – Geld, das aber nicht aufgebracht werden muss. „Die Firma erledigt die Arbeiten als Spende“, freut sich Andreas Bischoff.

Weg soll alten mit neuem Parcoursteil verbinden

Stehen die neuen Geräte, wird im Anschluss der Weg weitergeführt. Der verbindet dann den „alten“ Parcoursteil mit dem neuen. Zwei Bänke werden noch aufgestellt und zwei sogenannte Klima-Bäume gepflanzt. „Das Grünflächenamt wird dann Hackschnitzel um die Geräte ausbringen“, beschreibt Andreas Bischoff das weitere Vorgehen. Ist alles fertig, erfolgt die Abnahme. Die Eröffnung ist dann für Mitte Mai, nach dem Inselfest vorgesehen, sagt Bischoff.

Er freut sich, dass mit dem Bewegungsparcours die Sportmöglichkeiten an der Groov aber noch nicht ausgeschöpft sind. Die Basketballkörbe wurden bereits erneuert. Und auch der Bolzplatz soll wieder hergerichtet und neue Tore bekommen. Ebenfalls beschlossen ist eine Skateanlage auf der anderen Seite des Gehweges, dem Bewegungsoparcours gegenüber. Wann die kommen wird, ist allerdings noch offen.

Bis dahin will Andreas Bischoff versuchen, dass wieder eine mobile Pumptrack-Anlage zur Verfügung gestellt wird. Das hatte die Stadt bereits Ende März vorigen Jahres getan. Die Anlage sei von BMX-, Roll- und Skatesport-Fans sehr angenommen worden. Die besten Voraussetzungen für eine Neuauflage – oder einem schnelleren Verfahren bei der Umsetzung einer festen Skateanlage.

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