Buchheim: Unfallgefahr auf Arnsberger Straße – Mülheims Politiker fordern mehr Verkehrssicherheit

Buchheim: Unfallgefahr auf Arnsberger Straße – Mülheims Politiker fordern mehr Verkehrssicherheit

Rundschau |

BuchheimUnfallgefahr auf Arnsberger Straße – Mülheims Politiker fordern mehr Verkehrssicherheit

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Die von vielen Radfahrenden genutzte Arnsberger Straße ist teils sehr unübersichtlich.

Copyright: Uwe Schäfer

Die Unfallgefahr auf dem Abschnitt zwischen der Einmündung Kirchgasse und der Kreuzung Frankfurter Straße ist hoch – Maßnahmen müssen her.

Die Stadt soll endlich etwas unternehmen, um eine bessere Verkehrssicherheit für Radfahrerinnen und Radfahrer auf der Arnsberger Straße zu gewährleisten. Das beschloss die Bezirksvertretung Mülheim einstimmig auf Antrag von Linken, Grünen und Andreas Altefrohne (Die Partei).

Konkret geht es um den Abschnitt zwischen der Einmündung Kirchgasse und der Kreuzung mit der Frankfurter Straße. Hier beschreibt die Arnsberger Straße einen rechtwinkligen Bogen, der umso schwerer einsehbar ist, weil an der Einmündung Kirchgasse eine Bahnunterführung zur Sonderburger Straße im rechten Winkel abgeht. Auf der Nordseite der Straße gibt es Wohngebäude. Im Süden befinden sich ein Autohaus und eine Autowerkstatt. Die Strecke wird gern von Radfahrenden, aber auch vom motorisierten Verkehr genutzt.

Verkehrsproblematik trotz Maßnahmen nicht gelöst

„Mit dieser Sache beschäftigte sich unsere Bezirksvertretung bereits zweimal – mit einem Beschluss vom Mai 2021 und einer Anfrage im August 2022“, verwies die Initiatorin des Antrags, Beate Hane-Knoll (Linke) darauf, dass diese Forderung nun zum wiederholten Mal erhoben wurde.

Die Antragstellerin räumte ein, dass unter anderem neue Halteverbotsschilder an der Einmündung zur Bahnunterführung ausgestellt wurden, aber dies zu wenig sei. „Dieses Halteverbot wird oft ignoriert“, verwies sie auf ihre Anfrage von 2022. Regelmäßig würden Autos im absoluten Halteverbot parken und bis in den Kurvenbereich hinein stehen. Hin und wieder seien Bußgeldbescheide verteilt worden, doch „das Problem der Verkehrssicherheit ist noch immer nicht nachhaltig gelöst.“

Schräges Parken verengt Straßen – Erhöhtes Unfallrisiko

Damit nicht genug, würden die Autos, zu denen häufig auch große SUV und Transporter zählen würden, schräg statt wie früher senkrecht zur Straße parken: „Das ermöglicht es zwar, dass mehr Fahrzeuge parken können, aber die Fahrbahn wird dadurch eingeengt.“ Die größeren Fahrzeuge würden oft weit in die Fahrbahn hineinragen.

Gerade für Fahrradfahrende, von denen ein nicht unwesentlicher Teil aus Kindern und Jugendlichen besteht, die das nahe gelegene Schulzentrum erreichen wollen, besteht ein erhöhtes Unfallrisiko“, begründete Hane-Knoll ihren neuerlichen Vorstoß.

Mehr noch: Auch Fußgängerinnen und Fußgänger seien aufgrund der wenig übersichtlichen Verkehrsführung und die nicht selten wild parkenden Fahrzeuge gefährdet. Der Bürgersteig ende auf der südlichen Seite der Sonderburger Straße hinter der Unterführung im Nichts vor den bis in die Kurve parkenden Autos: „Fußgängerinnen und Fußgänger sind gezwungen, irgendwann vorher die Straßenseite zu wechseln oder sich vorsichtig um die parkenden Autos herumzubewegen.“

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