Bezirkspolitik Lindenthal: Gewünschter Durchgang von der Renneberg- zur Weisshausstraße wird nicht kommen

Bezirkspolitik Lindenthal: Gewünschter Durchgang von der Renneberg- zur Weisshausstraße wird nicht kommen

Rundschau |

Bezirkspolitik LindenthalGewünschter Durchgang von der Renneberg- zur Weisshausstraße wird nicht kommen

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Der Durchgang von der Renneberg- zur Weisshausstraße ist durch einen Zaun versperrt.

Copyright: Susanne Esch

Die Bezirkspolitik in Lindenthal hat beschlossen, dass die Verwaltung prüfen soll, ob der Durchgang wieder geöffnet werden kann.

Vor zwei Jahrzehnten trennte die Anwohnerinnen und Anwohner der Renneberg-, Hummelsberg- und Düstemichstraße nur ein kurzer Fußmarsch von den Supermärkten an der Rhöndorfer Straße. Am Ende der Rennebergstraße führte ein Gehweg auf die Weisshausstraße. Von dort konnten die Fußgänger nur ein kurzes Stück weiter die Straße hinunter in die Rhöndorfer Straße abbiegen.

Die Zeiten haben sich geändert. Heute müssen sie über die Rennebergstraße zunächst auf die Luxemburger Straße gehen und von dort ein deutlich längeres Stück die Weisshausstraße entlang marschieren. Es ist ein großer Umweg.

Politiker in Lindenthal wollen Durchgang zur Weisshausstraße öffnen

Die Lindenthaler Bezirkspolitik möchte das ändern und hat nun beschlossen, dass die Verwaltung überprüfen soll, ob der Zaun, der mittlerweile den Durchgang versperrt, geöffnet werden kann und die Bürger und Bürgerinnen wieder von der Rennebergstraße auf die Weisshausstraße gelangen können.

Die Stadtverwaltung hält das aber für schwierig: „Der Weg ist seit 20 Jahren geschlossen und das Gelände, auf dem er sich befindet, ist in Privateigentum“, schreibt Robert Baumanns, Sprecher der Stadt.

„Ob und welche Möglichkeiten es gibt, einen Durchgang zwischen der Rennebergstraße und der Weißhausstraße auf dem Privatgrundstück herzustellen, muss noch geprüft werden. Hierfür gibt es aktuell noch keinen Zeitplan.“

Stadt Köln müsste Stück des Wegs kaufen oder pachten

Die Stadtverwaltung müsste sich also mit dem Eigentümer des Grundstücks darauf einigen, dass sie von ihm ein Stück für den Weg kauft oder pachtet. Hinter dem Zaun liegen Parkplätze und eine Zufahrt dorthin von der Weisshausstraße.

Sie gehören der Firma Hülden, die Eigentümerin des Grundstücks ist und zehn ihrer Parkplätze, die sich unmittelbar vor dem Zaun zur Rennebergstraße befinden, an die Firma Pneumage verpachtet hat.

Als es den mittlerweile verschlossenen Weg noch gab, gehörte das Areal, auf dem er sich befand, noch der Stadt. Dann erwarb Hülden es. Der Inhaber der Firma sieht laut eigener Auskunft jedoch keine Möglichkeit, dort ein Stück seines Geländes durch Verkauf oder Verpachtung an die Stadt wieder zur Verfügung zu stellen, sodass dort wieder ein Gehweg angelegt werden kann: „Wir haben den Streifen erworben und wir brauchen ihn“, antwortet er knapp auf Nachfrage.

Der Weg wird also weiter versperrt, die Einkaufsmöglichkeiten für die Anwohner der Straßen entfernt bleiben.

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