Amateurfußball: FC Pesch will seine beeindruckende Serie ausbauen

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AmateurfußballFC Pesch will seine beeindruckende Serie ausbauen

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Abdullah Keseroglu (links) und seine Spieler des FC Pesch

Copyright: Uli Herhaus

In der Fußball-Landesliga 1 ist der FC Pesch seit einem halben Jahr ungeschlagen.

Für den FC Pesch beginnen mit dem Heimspiel gegen Fortuna Bonn (Sonntag, 15.30 Uhr) die Wochen der Wahrheit in der Fußball-Landesliga 1. Mit einem Erfolg könnte die Mannschaft von Abdullah Keseroglu wieder am spielfreien SSV Merten vorziehen.

Allerdings ist das Duell mit dem Tabellenelften nicht ganz ohne. Denn just gegen die Bundesstädter holte sich Pesch in einer durchwachsenen Saisonstartphase die zweite und bislang letzte Niederlage ab. Das war am 22. Oktober letzten Jahres. Seither ist Pesch in der Meisterschaft ungeschlagen und punktete überaus ordentlich. Von 36 möglichen Zählern gingen 31 nach Pesch.

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Insofern möchte Keseroglu dem Ausrutscher in Bonn vor ziemlich genau sechs Monaten keine allzu große Bedeutung beimessen: „Wir waren damals nicht konsequent genug, auch wenn wir die bessere Mannschaft waren. Heute ist die Ausgangslage aber eine völlig andere. Wir sind gut drauf, aber vor allem zuhause eine Macht. Es sind noch fünf Spiele und wir werden versuchen, jedes zu gewinnen. Wir werden gut vorbereitet sein“, sagt der Pescher Trainer. Bis auf den Riki Isobe wird er seine beste Elf stellen können. Der Japaner hatte sich im siegreichen Spiel beim TuS Oberpleis (3:1) das Nasenbein gebrochen und wird definitiv ausfallen.

Dass sein Team in den Hinspielen der verbleibenden fünf Duelle mit acht Punkten eher mäßig punktete, beunruhigt den 36-Jährigen keineswegs: „Wichtiger ist, dass wir seit Fortuna Bonn ungeschlagen sind und viel stabiler agieren. Von daher spielt diese Statistik für mich keine Rolle. Wir sind aktuell in einer sehr guten Position und tun gut daran, nur von Spiel zu Spiel zu denken.“ Neben drei Heimspielen stehen noch zwei „schwere Auswärtsspiele“ (Keseroglu) auf dem Programm.

Auch der beste Tabellenzweite der Landesliga-Staffeln steigt auf

Neben den Meistern der beiden Landesliga-Staffeln wird auch der beste Tabellenzweite in die Verbandsliga aufsteigen. Ermittelt wird dieser mittels der Quotienten-Regelung, also dem Punktwert pro Spiel. Würde man die aktuelle Tabellensituation zugrunde legen, wäre dies momentan der FC Pesch mit einer durchschnittlichen Punktausbeute von 2,13. Demgegenüber kommt Eintracht Verlautenheide als Tabellenzweiter der Landesliga 2 auf lediglich 2,08 Punkte.

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Unabhängig vom Saisonausgang plane man natürlich zweigleisig. „Wir machen unsere Hausaufgaben in beide Richtungen.“ Priorität habe allerdings der aktuelle Kader, dem man auch in der Fünften Liga zutraue, eine gute Rolle spielen zu können, so Keseroglu. „Wir sind mit den Jungs sehr zufrieden und haben vollstes Vertrauen in deren Fähigkeiten.“

Zukunft von Manuel Glowacz ist noch offen

Die Personalie Manuel Glowacz ist derzeit allerdings noch nicht abschließend geklärt. Der Spielmacher hat sich noch nicht geäußert, ob er noch eine weitere Spielzeit absolvieren wird und seine aktive Karriere im Juni beenden wird. Neben Torjäger Marcel Dawidowski (18 Treffer/6 Assists) ist der 36-jährige Mittelfeldspieler mit 28 direkten Torbeteiligungen der alles überragende Akteure aufseiten des FC Pesch. „Manu genießt große Wertschätzung. Als Fußballer, aber vor allem als Mensch. Und er weiß, dass wir ihn gerne über die Saison hinaus bei uns sehen würden. Aber am Ende ist es seine Entscheidung“, so Keseroglu.

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