Zweites deutsches EM-Spiel: Kölner Fans feiern deutschen Sieg gegen Ungarn – Heumarkt schon vor Anpfiff voll

Rundschau | Zweites deutsches EM-SpielKölner Fans feiern deutschen Sieg gegen Ungarn – Heumarkt schon vor Anpfiff vollVon Simon Westphal19.06.2024, 19:53 UhrLesezeit 2 Minuten Kölnerinnen und Kölner feiern den Sieg der deutschen Mannschaft im Tanzbrunnen.Copyright: Costa BelibasakisViele Fans wichen später aufs Smartphone aus, weil Plätze mit Blick auf Bildschirm und Leinwand knapp wurden. Großer Andrang auch im Tanzbrunnen.Der Tanzbrunnen-DJ hat an diesem Mittwochabend eine der einfacheren Aufgaben. Denn die deutsche Fußball-Nationalmannschaft übernimmt die Arbeit. Und so ist die Songauswahl um 18.23 Uhr Formsache. In Stuttgart schweißt Jamal Musiala den Ball zum zweiten Mal in diesem Turnier unter die Latte, in Köln lässt der DJ in der wohl schönster Open-Air-Adresse der Stadt Major Tom abheben. Völlig losgelöst von der Erde. „Am Freitag war die Stimmung nach dem 3:0 zur Pause noch etwas besser, aber heute ist es noch voller hier“, sagt Uwe, ausgestattet mit Fanshirt, obligatorischer „Uwe“-Flock auf dem Rücken und schwarz-rot-goldener Irokesen-Perücke auf dem Kopf.Die größte Hürde für viele Fans kommt zum zweiten Gruppenspiel überraschend. Denn wer nicht gerade zwei Stunden vor Anpfiff in der Innenstadt angekommen ist, der hat Mühe, einen Platz mit Sicht auf Bildschirm oder Leinwand zu ergattern. Bereits gegen 17 Uhr die Fan-Zone am Heumarkt, ausgelegt für 7500 Menschen, rappelvoll. Die Stadt stoppt den Einlass. Vor den Eingängen stauen sich die Menschenmassen, viele sitzen später irgendwo auf einem Bordstein und verfolgen den deutschen Sieg auf dem Smartphone.Auch am Tanzbrunnen ist der Andrang groß. „Was soll erst passieren, wenn wir ins Finale kommen?“, fragt sich einer der grün gekleideten Volunteers. Auch in der Halbzeitpause warten Hunderte in Deutz in der Schlange am Eingang. Doch auch dort bleibt die Stimmung gut. Eine Gruppe junger Männer rechnet schon einmal den deutschen Weg ins Finale durch. Serbien (nicht Dänemark) im Achtelfinale, Spanien im Viertelfinale, Frankreich im Halbfinale. „Wer dann kommt, ist egal“, sagt einer der Männer. Manchmal kann alles ganz einfach sein.   
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