Zahl der Corona-Infizierten in Köln steigt deutlich auf 34.000

Zahl der Corona-Infizierten in Köln steigt deutlich auf 34.000

Report-K

Köln | red, dts | Zum ersten Mal liegt die 7-Tage-Inzidenz in Köln über dem Wert 2.000. Die aktuelle Corona-Lage in Köln und Deutschland am 5. März. Es gibt wenig Interesse, so der Deutsche Städtetag, am Novavax-Impstoff.

Die Corona-Lage in Köln am 5. März

Vor etwas mehr als 3 Wochen lag um den 10. Februar schätzte das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG NRW) die Zahl aktuell in Köln mit dem Coronavirus Infizierter auf mehr als 37.000. Die 7-Tage-Inzidenz blieb damals unter der Marke 2000. Der höchste Wert lag bei 1.912,6 wurde inklusive aller Nachmeldungen am 8. Februar registriert.

Die Kölner Corona-Zahl für heute steigt ohne, dass alle Nachmeldungen schon berücksichtigt sind auf den 7-Tage-Inzidenz-Spitzenwert 2.018,7 für den Zeitraum 27. Februar bis 5. März. Das LZG NRW schätzt die Zahl aktuell mit dem Coronavirus infizierter Menschen in Köln mit 34.000 ein. Für heute meldet das LZG NRW 1.356 neue laborbestätigte Fälle. Das Robert Koch-Institut (RKI) addiert die Summe mit Nachmeldungen auf 3.642 neue Covid-19-Fälle in Köln. Um die Dynamik des aktuellen Infektionsgeschehens in Köln zu verdeutlichen: Bei der Erstmeldung für den 4. März gaben die Behörden 2.634 laborbestätigte Covid-19-Fälle an, eine Zahl die sie heute um die Differenz von 2.112 Fällen auf 4.746 nach oben korrigierten.

Die Zahl der Todesopfer sinkt um eine Person in Köln auf insgesamt 981 seit Ausbruch der Pandemie. Hier haben die Behörden die Zahlen um ein Todesopfer nach unten korrigiert.

Die Zahl der Patient*innen auf den Kölner Intensivstationen mit einer Covid-19-Erkrankung sinkt mit 38 auf unter 40, so das DIVI-Intensivregister. 23 von ihnen müssen allerdings invasiv beatmet werden. Die Zahl freier Intensivbetten in Köln für Erwachsene wird mit aktuell 21 angegeben.

RKI meldet 116.889 Corona-Neuinfektionen deutschlandweit – Inzidenz steigt auf 1.231,1

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Sonntagmorgen vorläufig 116.889 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 8,3 Prozent oder 8.976 Fälle mehr als am Sonntagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 1220,8 auf heute 1231,1 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 3.547.700 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 170.100 weniger als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 51 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 1.424 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 203 Todesfällen pro Tag (Vortag: 204).

Damit liegt die Zahl der Todesfälle nun bei 124.102. Insgesamt wurden bislang 15,79 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Hospitalisierungsrate bei bundesweit 6,24

Die bundesweite Hospitalisierungsrate für Corona-Infizierte ist gesunken. Das RKI meldete am Sonntagmorgen zunächst 6,24 Einweisungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen (Samstag ursprünglich: 6,53, Sonntag letzter Woche ursprünglich 6,33). Es handelt sich um die jeweils vorläufigen Zahlen, die stets nachträglich noch nach oben korrigiert werden, da manche Einweisungen erst später gemeldet werden.

Am höchsten ist die Hospitalisierungsinzidenz laut der vorläufigen Daten weiterhin in Mecklenburg-Vorpommern (15,96). Dahinter folgen Thüringen (10,80), Sachsen-Anhalt (8,12), Brandenburg (7,70), Baden-Württemberg (7,18), Rheinland-Pfalz (6,71), Sachsen (6,19), Bayern (6,14), Nordrhein-Westfalen (5,99), Hessen (5,75), Schleswig-Holstein (5,60), Niedersachsen (4,80), Hamburg (3,40), Berlin (3,06), das Saarland (3,05) und Bremen (1,47). In der Altersgruppe 0-4 Jahre liegt die Hospitalisierungsinzidenz bundesweit vorläufig bei 6,32, in der Altersgruppe 5-14 Jahre bei 2,09, in der Altersgruppe 15-34 Jahre bei 3,46, in der Altersgruppe 35-59 Jahre bei 3,45, in der Altersgruppe 60-79 Jahre bei 8,04 und bei den Über-80-Jährigen bei 28,17 Krankenhauseinweisungen mit Covid-19 je Woche und 100.000 Einwohner.

Städtetag: Wenig Interesse an Novavax-Impfstoff in Impfzentren

In den Impfzentren gibt es nach Angaben des Deutschen Städtetages bisher nur eine geringe Nachfrage nach dem neuen Novavax-Impfstoff. „In den Impfzentren haben wir noch keinen Run auf den neuen Novavax-Impfstoff beobachtet“, sagte Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Sonntagausgaben). Noch sei es aber zu früh, aus der Zurückhaltung der ersten Tage Schlüsse zu ziehen.

„Wir wollen es schaffen, noch mehr Menschen zu einer Corona-Impfung zu bewegen.“ Es sei gut, dass es einen weiteren zugelassenen Impfstoff gebe. „Er hat das Potenzial, jene Menschen zu erreichen, die skeptisch gegenüber den bisherigen Corona-Impfstoffen sind“, so Dedy.

„Zuerst ist das jetzt wichtig wegen der einrichtungsbezogenen Impfpflicht für Beschäftigte in Pflegeheimen und Kliniken.“ Man müsse jene Menschen erreichen, die zur Versorgung und Pflege im Gesundheitsbereich dringend gebraucht würden. Dedy appellierte: „Zögern Sie nicht, lassen Sie sich impfen.“

Das gelte auch für andere Menschen, die sich noch nicht haben impfen lassen. „Die Impfkampagne hat leider insgesamt deutlich an Fahrt verloren“, fügte der Verbandschef hinzu. „Zu große Lücken im Impfschutz darf es aber nicht geben, sonst riskieren wir wieder viele schwere Verläufe mit der nächsten Corona-Welle.“

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