Unterbringungskapazitäten für Flüchtlinge in Köln erschöpft – Messe wird Flüchtlingsunterkunft

Unterbringungskapazitäten für Flüchtlinge in Köln erschöpft – Messe wird Flüchtlingsunterkunft

Report-K

Köln | 1.500 Plätze zur Unterbringung von Geflüchteten hatte die Stadt Köln. Diese sind belegt und damit die Kapazitäten erschöpft. Vor wenigen Tagen verneinte die Stadt noch die Unterbringung von Geflüchteten auf dem Kölner Messegelände auf Anfrage von report-K. Jetzt will sie dort so schnell wie möglich 1.500 Plätze schaffen.

Neben den 1.500 Plätzen auf dem Kölner Messegelände sollen auch Zimmer in Beherbergungsbetrieben angemietet werden. Die Stadt beteuert, dass alle Geflüchteten mit einer Unterkunft versorgt werden.

Geflüchtete können sich 90 Tage in Deutschland aufhalten. Nach 90 Tagen benötigen sie eine Aufenthaltserlaubnis. Es gibt Hilfen für Geflüchtete, die sich ausweisen können. Hilfen und eine Krankenversicherung müssen beantragt werden. Dies geschieht beim:
Sozialamt Stadt Köln
Neusser Straße 155
50733 Köln
E-Mail: sozialamt.asylangelegenheiten@stadt-koeln.de
Telefon: 0049 (0) 221/221-35049

Flüchtlinge ohne Pass müssen sich erst beim Ausländeramt registrieren lassen:
Ausländeramt der Stadt Köln
Dillenburgerstraße 56 – 66
51105 Köln
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 8 bis 16 Uhr

Neben den beiden Ämtern besteht am Breslauer Platz die Anlaufstelle für Geflüchtete, die der Erstversorgung dient. Dort wird ein Platz in einer Unterkunft unter anderem vermittelt. Die Stadt bittet die Bürger*innen hier keine Sachspenden vorbeizubrignen, dass diese Anlaufstelle nur der Erstversorgung von Flüchtlingen dient.

Die Kölner Grünen fordern die Landesregierung auf die Stadt Köln besser zu unterstützen. Zudem wollen die Grünen keine Belegung von Turnhallen. Christiane Martin, Fraktionsvorsitzende der Kölner Grünen, fordert: „Wir brauchen stärkere übergeordnete Hilfe durch die Landesregierung. Damit den kriegstraumatisierten Menschen nicht noch mehr zugemutet wird, müssen sie gut koordiniert auf sämtliche Unterkünfte im Land verteilt werden. Die Landesregierung muss mehr eigene, für die Menschen angemessene Unterkünfte zur Verfügung stellen.“

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