Trend zur Verlangsamung der Infektionszahlen in Köln hält an

Trend zur Verlangsamung der Infektionszahlen in Köln hält an

Report-K

Köln | Die Wocheninzidenz und die Zahl aktuell infizierter Menschen in Köln sinkt leicht und damit setzt sich der Trend fort, dass die hohe Dynamik des Infektionsgeschehens sich weiter verlangsamt. Die Corona-Fallzahlen für den 10. März für Köln und Deutschland.

Die Corona-Lage in Köln am 10. März

46.000 Menschen, so die Schätzung des Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG NRW) seien derzeit mit dem Coronavirus in Köln infiziert. 2.459 neue laborbestätigte Covid-19-Fälle meldet die Behörde für den 10. März. Das Robert Koch-Institut (RKI) zählt auch die Nachmeldungen der Vortage dazu und kommt in seiner Addition auf 4.240 gemeldete Fälle. Für den Zeitraum 4. bis 10. März errechnen die Behörden eine 7-Tage-Inzidenz von 2.543,2 die um 241,3 Prozentpunkte sinkt.

Es gab keine weiteren Verstorbenen im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Köln. Die Zahl der Menschen, die in einer Kölner Klinik mit einer Covid-19-Erkrankung intensivmedizinisch behandelt werden müssen bleibt laut DIVI-Intensivregister mit 43 nahezu gleich. Gesunken ist die Zahl der Patient*innen, die invasiv beatmet werden müssen auf 19. 5,1 Prozent der Kölner Intensivbetten sind derzeit unbelegt.

RKI meldet 252.836 Corona-Neuinfektionen deutschlandweit – Inzidenz steigt auf 1.439

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Freitagmorgen vorläufig 252.836 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 16,2 Prozent oder 35.243 Fälle mehr als am Freitagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 1388,5 auf heute 1439 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 3.479.100 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 19.500 mehr als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 249 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 1.476 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 211 Todesfällen pro Tag (Vortag: 217).

Damit liegt die Zahl der Todesfälle nun bei 125.272. Insgesamt wurden bislang 16,76 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Hospitalisierungs-Inzidenz steigt bundesweit auf 7,00

Die bundesweite Hospitalisierungsrate für Corona-Infizierte steigt weiter und ist so hoch wie seit einem Jahr nicht mehr. Das RKI meldete am Freitagmorgen zunächst 7,00 Einweisungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden 7 Tagen (Donnerstag ursprünglich: 6,74, Freitag letzter Woche ursprünglich 6,35). Mehr waren es zuletzt im Januar 2021, das Rekordhoch war mit acht Einweisungen pro Woche und 100.000 Einwohner an Weihnachten 2020 erreicht worden.

Es handelt sich um die jeweils vorläufigen Zahlen, die stets nachträglich noch nach oben korrigiert werden, da manche Einweisungen erst später gemeldet werden. Am höchsten ist die Hospitalisierungsinzidenz laut der vorläufigen Daten in Mecklenburg-Vorpommern (17,32). Dahinter folgen Thüringen (15,23), Sachsen-Anhalt (11,56), Rheinland-Pfalz (7,76), Nordrhein-Westfalen (7,69), Saarland (7,01), Sachsen (6,88), Baden-Württemberg (6,85), Bayern (6,83), Brandenburg (6,76), Hessen (6,47), Schleswig-Holstein (5,46), Niedersachsen (4,10), Hamburg (3,51), Berlin (3,19), Bremen (2,65).

In der Altersgruppe 0-4 Jahre liegt die Hospitalisierungsinzidenz bundesweit vorläufig bei 6,53, in der Altersgruppe 5-14 Jahre bei 2,60, in der Altersgruppe 15-34 Jahre bei 4,07, in der Altersgruppe 35-59 Jahre bei 3,67, in der Altersgruppe 60-79 Jahre bei 9,13 und bei den Über-80-Jährigen bei 31,72 Krankenhauseinweisungen mit Covid-19 je Woche und 100.000 Einwohner. Bund und Länder hatten sich in früheren Verhandlungen mal darauf verständigt, dass ab einer Hospitalisierungsinzidenz von 3,0 die 2G-Regel flächendeckend gelten soll, ab 6,0 sollte 2G-Plus kommen, ab 9,0 sollten weitere Maßnahmen ergriffen werden. Stattdessen stehen die meisten Maßnahmen nun vor der Abschaffung.

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