Start ins neue Kita-Jahr in NRW: Nicht jede Rotznase hat Corona  – Eltern erhalten 8 Tests pro Monat

Start ins neue Kita-Jahr in NRW: Nicht jede Rotznase hat Corona  – Eltern erhalten 8 Tests pro Monat

Report-K

Köln | Die Sommerferien in NRW neigen sich dem Ende zu und damit startet auch ein neues Kita-Jahr und zwar am kommenden Montag, 1. August. Aber Corona ist noch nicht vorbei und die schwarz-grüne Landesregierung stellte heute ihre Teststrategie für die Kindertagesstätten in NRW vor und damit auch für Köln.

Die wichtigste Botschaft aus dem NRW- Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration für Eltern ist sicherlich, dass die Landesregierung für jedes Kind nach den Sommerferien acht Tests pro Monat kostenfrei zur Verfügung stellt. Die Eltern erhalten zwei Tests pro Woche ausgehändigt. Die Kinder sollen nur dann getestet werden, wenn ein Anlass besteht. Also dann wenn das Kind Symptome zeigt, die auf eine Corona-Infektion hindeuten. Denn nicht jede Rotznase bedeutet gleich, dass Kinder sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Diese Teststrategie gelte bis zu den Herbstferien.

Wichtig für Eltern zu wissen: Betreuung kann bei Corona-Symptomen abgelehnt werden

Noch nicht zu Beginn des neuen Kita-Jahres, aber ab 8. August gilt die neue Corona-Schutzverordnung für NRW. Hier gibt es eine Regelung, die wichtig für Eltern ist, die ihre Kinder in einer Kita betreuen lassen. Träger und Kindertagespflegepersonen können die Betreuung eines Kindes mit offenkundig typischen Symptomen einer Atemwegsinfektion von der Bestätigung eines zuhause gemachten negativen Selbsttests abhängig machen. Die neue schwarz-grüne Landesregierung hofft auf ein kooperatives Miteinander zwischen den Erziehungsberechtigten und den Einrichtungen.

Familienministerin Josefine Paul: „Kinder und Familien, ihre Entwicklung und Lebensqualität, gehören jetzt in den Mittelpunkt. Wir möchten offene Angebote der Kindertagesbetreuung bei gleichzeitig hohem Gesundheitsschutz von Kindern, Eltern und Beschäftigten gewährleisten.“

Das Luftfilter-Thema

Auch im dritten Corona-Jahr bleibt das Thema Luftfilter und CO2-Melder auf der Agenda der Politik. Die schwarz-grüne Landesregierung will den Kommunen und Trägern Mittel zur Verfügung stellen, so dass diese entsprechende Geräte anschaffen können. Allerdings hat die Politik hierzu noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Damit stehen die Geräte nicht zum Start ins neue Kita-Jahr in NRW zur Verfügung, weil die Mittel nicht freigegeben sind. Dazu schreibt das NRW-Kinderministerium: „ Es ist beabsichtigt, dass die Beschaffung von mobilen Luftreinigungsgeräten für Räume, die nur eingeschränkt gelüftet werden können, auf dem bisherigen Stand der Förderrichtlinie FitU12 fortgeführt wird. Mittel für die Beschaffung von CO2-Meldern sollen den Kommunen pauschal als nicht rückzuzahlende Zuschüsse bereitgestellt werden. Die Fördermittel werden in Kürze nach einer Entscheidung des Landeskabinetts und der erforderlichen Freigabe der Mittel durch den Landtag des Landes-Nordrhein Westfalens bereitgestellt.“

Das „Kita-Helfer-Programm“ wird von der neuen Landesregierung bis 31. Dezember fortgeführt. Damit soll das pädagogische Personal entlastet werden. 102 Millionen Euro wendet die Landesregierung hierfür auf.

Im neuen Kita-Jahr wird es 10.742 KiBiz-geförderte Kindertageseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen geben. Im Vergleich zum letzten Kindergartenjahr sind das rund 130 Kitas mehr. In Kitas und in der Kindertagespflege werden dann insgesamt rund 752.000 Kinder betreut. Rund 217.000 Betreuungsplätze der insgesamt 752.000 Plätze sind für Kinder unter drei Jahren angemeldet. Von den außerfamiliär betreuten Unterdreijährigen besuchen rund 70 Prozent eine Kindertageseinrichtung und rund 30 Prozent werden in Kindertagespflege bei Kindertageseltern betreut. Dies entspricht einer U3-Versorgungsquote von etwa 42 Prozent für das kommende Kindergartenjahr. „Für uns ist klar: Der Platzausbau muss und wird weitergehen. 

red01

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