Rathenauplatz: Fäkalien liegen tagelang neben dem Spielplatz

Rundschau | RathenauplatzFäkalien liegen tagelang neben dem SpielplatzVon Henriette Sohns28.06.2024, 17:57 UhrLesezeit 2 Minuten Aufatmen auch für Biergartenbesucher: Am Freitag ließ die Stadt den verstopften Kanal auspumpen.Copyright: Thorsten MoeckAnwohner des Rathenauplatzes warten tagelang auf die Reinigung eines verstopften Abwasserkanals.Das stank zum Himmel: Anwohner und Besucher des Rathenauplatzes im Kwartier Latäng hatten an den heißen Tagen der vergangenen Woche mit ziemlich unliebsamen Gerüchen zu tun. Direkt neben dem Spielplatz und dem dortigen Biergarten war Abwasser aus einem verstopften Kanalschacht gesprudelt — darunter auch Fäkalien und massenweise Toilettenpapier. Dieser Unrat blieb allerdings auch mit etwas Sand überdeckt immer noch so präsent, dass der Geruch sogar bis in die anliegenden Wohnungen zog.Anwohner meldeten sich daraufhin bei der Stadt, mit der Bitte, das Problem zu beheben und die Fäkalien zu entfernen — doch zunächst passierte erst mal gar nichts. Denn anscheinend fühlte sich niemand so richtig zuständig. „Das ist ein privater Kanal, da können wir nichts machen“, sagte die Stadtentwässerungsbetriebe auf Nachfrage zu dem Vorfall. Die private Entwässerungsleitung gehöre zum Biergarten. „Der Kinderspielplatz ist direkt daneben, so ziemlich alle Grundschüler müssen daran vorbei — es stinkt und eine Infektionsgefahr ist wahrscheinlich.“ Mit diesen Worten wandten sich die betroffenen Anwohner Tage später erneut an die Stadt.Stadt übernimmt KanalreinigungKurz vorm Wochenende dann zunächst die Hiobsbotschaft: Eine Behebung des Problems könne erst am Dienstag erfolgen. „Unmöglich“, so der Kommentar einer Anwohnerin. Am Freitagnachmittag gab es dann aber doch Grund zum Aufatmen — im wahrsten Sinne des Wortes. Die Stadt schickte über das Grünflächenamt ein Fahrzeug zur Kanalreinigung. „Da nicht kurzfristig herauszufinden war, wer Eigentümer des privaten Kanals ist, handelte die Stadt Köln sofort und ließ den verstopften Schacht noch am Freitag auspumpen“, so eine Sprecherin der Stadt. Im Nachhinein werde nun ermittelt, wem der Kanal gehöre. 
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