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Rasanter Anstieg der Neuinfektionen und 3 Coronatote in Köln

Rasanter Anstieg der Neuinfektionen und 3 Coronatote in Köln

Report-K

Köln | red, dts | aktualisiert | Erstens: Die Stadt Köln führt die Maskenpflicht nicht wieder ein. Zweitens: Die Infektionszahlen in Köln steigen rasant an. Drittens: Die Stadt Köln spricht von einer „derzeit nicht dramatischen Lage“. Die Corona-Lage in Köln und Deutschland am 4. März.

Die Corona-Lage in Köln am 4. März.

Die über die Karnevalstage in Köln ausgesetzte Maskenpflicht im öffentlichen Raum werde in Köln nicht wieder eingesetzt. Im Klartext: Draußen muss in Köln keine Maske mehr getragen werden. Damit folge die Stadt der neuen Coronaschutzverordnung des Landes NRW, die eine Maskenpflicht bei Veranstaltungen vorsieht.

Die Corona-Meldelage für Köln zeigt einen rasanten Anstieg der Infektionen. So schätzt das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG NRW), dass in Köln aktuell 31.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert sind. Die gemeldeten Fälle für den 4. März liegt bei 2.634. Insgesamt mit allen Nachmeldungen der Vortage addiert das Robert Koch-Institut (RKI) die Zahl der neuen laborbestätigten Covid-19-Fälle gestern auf 5.973. Daraus errechnen die Behörden für den Zeitraum 26. Februar bis 4. März eine Inzidenz von 1.782,0 die zwar sprunghaft um 381,2 stieg, aber noch deutlich zu niedrig sein dürfte, da etwa an Karnevalssonntag, dem 27. Februar, nur 798 laborbestätigte Covid-19-Fälle gemeldet wurden.

Die Stadt Köln interpretiert diesen Anstieg und anders als am Elften im Elften im vergangen Jahr mutmaßt die Behörde, dass es einen Zusammenhang mit dem Karneval geben könne, da der Anstieg der Infektionszahlen vor allem in der Altersgruppe der 20 bis 29-Jährigen signifikant sei. Dazu schreibt die Stadt: Eine ursächliche Erklärung des Inzidenzanstiegs durch den Karneval ist aber nicht sicher beurteilbar, auch aufgrund der inzwischen erheblich zurückgefahrenen Kontaktnachverfolgung. Zudem hat es vor und an den Karnevalstagen ein erhöhtes Testaufkommen (Bürgertests) gegeben. Es haben sich viele Menschen testen lassen, um die Vorgaben für das Feiern in Gaststätten zu erfüllen. Allerdings ist diese Aussage der Stadt Köln nicht ganz schlüssig. Denn an den Tagen mit den vielen Testungen sind die laborbestätigten Covid-19-Fälle niedriger als in den Vor-Karnevalstagen und deutlich niedriger als nach Aschermittwoch. So wurden etwa an Karnevalssonntag zwar 91.188 Antigen-Schnelltests durchgeführt, aber nur 798 Infektionen gemeldet. Erst am 3. März schnellt die Zahl der gemeldeten Covid-19-Fälle auf 6.578 hoch.

In den Kölner sind derzeit 859 Schülerinnen und 72 Mitarbeiterinnen mit dem Coronavirus infiziert. In den Kölner Kindertagesstätten sind es 603 Kinder und 142 Mitarbeiter*innen, die an Covid-19 erkrankt sind. Allerdings sind die Zahlen auch hier nicht mehr verlässlich, da diese sich nur auf die Infektionen beziehen, die im Rahmen der Reihen-Testungen festgestellt wurden und nicht etwa bei Antigen-Schnelltests im heimischen Umfeld.

Verlässlich ist leider die traurigste Zahl der Corona-Statistik: Es sind die Menschen die mit oder an Covid-19 verstarben. Drei Menschen haben es am gestrigen Freitag nicht geschafft in Köln und so erhöht sich die Zahl der Coronatoten seit Ausbruch der Pandemie in Köln auf 982.

46 Patientinnen werden derzeit in Kölner Kliniken mit einer Covid-19-Erkrankung intensivmedizinisch betreut und davon 24 invasiv beatmet. Das weist das DIVI-Intensivregister aus, dass zudem eine freie Bettenkapazität von 6,4 Prozent heute Morgen in Köln meldet. Die Stadt Köln spricht von einer moderaten Auslastung der Kölner Kliniken mit Covid-19-Patientinnen sowohl auf den Allgemein- wie auch Intensivstationen. Die Stadt Köln ordnet daher die Infektionslage für sich so ein: “ Da die Krankenhausauslastung als ein Indikator der Krankheitsschwere keine Zuspitzung der Infektionsdynamik anzeigt, kann die Lage derzeit als nicht dramatisch bezeichnet werden. Das Gesundheitsamt wird die Lage weiter beobachten und analysieren.“


RKI meldet 192.210 Corona-Neuinfektionen deutschlandweit – Inzidenz steigt auf 1.220,8

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Samstagmorgen vorläufig 192.210 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 9,3 Prozent oder 16.377 Fälle mehr als am Samstagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 1196,4 auf heute 1220,8 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 3.516.400 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 177.300 weniger als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 255 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 1.430 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 204 Todesfällen pro Tag (Vortag: 204).

Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 124.051. Insgesamt wurden bislang 15,67 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Hospitalisierungs-Inzidenz steigt bundesweit auf 6,53

Die bundesweite Hospitalisierungsrate für Corona-Infizierte ist gestiegen. Das RKI meldete am Samstagmorgen zunächst 6,53 Einweisungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden 7 Tagen (Freitag ursprünglich: 6,35, Samstag letzter Woche ursprünglich 6,52). Es handelt sich um die jeweils vorläufigen Zahlen, die stets nachträglich noch nach oben korrigiert werden, da manche Einweisungen erst später gemeldet werden.

Am höchsten ist die Hospitalisierungsinzidenz laut der vorläufigen Daten in Mecklenburg-Vorpommern (16,58). Dahinter folgen Thüringen (11,65), Sachsen-Anhalt (8,44), Brandenburg (8,10), Baden-Württemberg (7,28), Rheinland-Pfalz (6,86), Sachsen (6,78), Hessen (6,53), Bayern (6,42), Schleswig-Holstein (6,36), Nordrhein-Westfalen (6,22), Niedersachsen (5,01), Saarland (3,15), Berlin (3,14), Hamburg (2,86), Bremen (1,62). In der Altersgruppe 0-4 Jahre liegt die Hospitalisierungsinzidenz bundesweit vorläufig bei 6,68, in der Altersgruppe 5-14 Jahre bei 2,14, in der Altersgruppe 15-34 Jahre bei 3,47, in der Altersgruppe 35-59 Jahre bei 3,62, in der Altersgruppe 60-79 Jahre bei 8,49 und bei den Über-80-Jährigen bei 29,80 Krankenhauseinweisungen mit Covid-19 je Woche und 100.000 Einwohner.

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