Rasante Entwicklung der Covid-19-Zahlen in Köln

Rasante Entwicklung der Covid-19-Zahlen in Köln

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Köln | Über 4.000 Neuinfektionen, mehr als 36.000 aktuell Infizierte, die Corona-Zahlen der Behörden steigen in Köln rasant. Die Corona-Lage in Köln und Deutschland am 6. März.

Die Corona-Lage am 6. März in Köln

Die Zahlen, die für den Sonntag gemeldet werden, waren in den letzten Wochen beiden Wochen vor und im Karneval dreistellig. Am ersten Sonntag nach Aschermittwoch liegt die Zahl neuer laborbestätigter Covid-19-Fälle nach Meldedatum bei 3.246, so das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG NRW). Addiert mit den Nachmeldungen der vorherigen Tage nennt das Robert Koch-Institut (RKI) 4.202 Neuinfektionen für Köln. Damit steigt die Wocheninzidenz für den Zeitraum 28. Februar bis 6. März um 313,7 Punkte auf 2.332,4 vorläufig. Die höchste 7-Tage-Inzidenz, die es in Köln bisher gab. Das LZG NRW schätzt die Zahl aktuell in Köln infizierter Personen auf 36.600 und damit steigt diese Zahl in Richtung des bisherigen Spitzenwertes von 37.000. Ein Mensch verstarb am gestrigen Sonntag an oder mit Covid-19, so dass sich die Gesamtzahl der Toten in Köln seit Ausbruch der Pandemie auf 982 erhöht.

Die Zahl der Patient*innen auf den Kölner Intensivstationen, die an Covid-19 erkrankt sind, steigt ebenso deutlich auf 42. 23 von ihnen so das DIVI-Intensivregister müssen invasiv beatmet werden. Aktuell so das Register sind 5,17 Prozent der Kölner Intensivbetten frei.

RKI meldet 78.428 Corona-Neuinfektionen deutschlandweit – Inzidenz steigt auf 1.259,2

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Montagmorgen vorläufig 78.428 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 26 Prozent oder 16.079 Fälle mehr als am Montagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 1231,1 auf heute 1259,2 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 3.457.400 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 154.300 weniger als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 24 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 1.424 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 203 Todesfällen pro Tag (Vortag: 203).

Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 124.126. Insgesamt wurden bislang 15,87 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Hospitalisierungsinzidenz sinkt bundesweit auf 6,06

Die bundesweite Hospitalisierungsrate für Corona-Infizierte ist gesunken. Das RKI meldete am Montagmorgen zunächst 6,06 Einweisungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen (Sonntag ursprünglich: 6,24, Montag letzter Woche ursprünglich 6,08). Am höchsten ist die Hospitalisierungsinzidenz laut der vorläufigen Daten, die stets nachträglich noch nach oben korrigiert werden, weiter in Mecklenburg-Vorpommern (15,15).

Dahinter folgen Thüringen (10,28), Sachsen-Anhalt (8,67), Brandenburg (7,51), Baden-Württemberg (6,78), Rheinland-Pfalz (6,61), Bayern (6,06), Nordrhein-Westfalen (5,84), Sachsen (5,74), Schleswig-Holstein (5,60), Hessen (5,55), Niedersachsen (4,66), Hamburg (3,35), Berlin (3,03), das Saarland (2,85) und Bremen (1,47). In der Altersgruppe 0-4 Jahre liegt die Hospitalisierungsinzidenz bundesweit vorläufig bei 6,07, in der Altersgruppe 5-14 Jahre bei 2,08, in der Altersgruppe 15-34 Jahre bei 3,50, in der Altersgruppe 35-59 Jahre bei 3,40, in der Altersgruppe 60-79 Jahre bei 7,86 und bei den Über-80-Jährigen bei 26,50 Krankenhauseinweisungen mit Covid-19 je Woche und 100.000 Einwohner.

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