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Loss mer schwade: „Ich habe den Lorenz von der Straße aufgehoben“

Report-K

Köln | Montagabend ist Plauderzeit. Der heutige Talk „Loss mer schwade“ dreht sich um die Politik. Fünf Wochen vor der Landtagswahl in Nordrhein Westfalen stellen sich die Kandidaten Eileen Woestmann (Grüne), Oliver Kehrl (CDU), Lorenz Deutsch (FDP) und Jochen Ott (SPD) den Fragen von Moderator JP Weber.

Start ist um 20 Uhr im Gasthaus „Zum Jan“ im Herzen der Stadt auf der Thieboldtgasse.

Die Diskussion geht lebhaft weiter. „Das Kinder hinten über fallen, wussten wir bereits vor der Pandemie“, betont Woestmann energisch.

Deutsch fügt an: „Das Virus hat uns alle komplett aus der Bahn geworfen. Die Diskussion, die wir im Landtag erlebt haben, die konnte man im Berliner Senat genauso verfolgen. Deshalb ist es Unfair zu sagen, dass es eine chaotisierende Schulpolitik während Corona gab.“

Kehrl wehrt sich: „Es ist für mich Wahlkampfgeklingel von SPD und den Grünen. Wir haben eine verdammt schwierige Situation von allen Bundesländern am Besten gemeistert.“

Ott fordert für die Zukunft: „Wir brauchen für den Herbst mehrere Szenarien und mehr Freiheiten für die Schulen, selbstständig zu entscheiden. Es ist bisher keine konsequente Vorgehensweise gewesen.“

Wir sind für das Aufhalten der Schulen verbal oftmals verprügelt worden

Deutsch: „Wir haben ständig argumentiert, dass die Schulen als Letztes geschlossen werden sollen. Dafür hat sich unsere Bildungsministerin stark gemacht. Wir sind für das Aufhalten der Schulen verbal oftmals verprügelt worden.“

„Wir sind uns einig, dass Kinder die größten Opfer der Lockdowns“, sagt Kehrl. „Deshalb war es so wichtig, dass wir die Schulen nicht wieder geschlossen haben. Damit sich die Kinder wieder treffen konnten. Es ist ein großer Unterschied, ob du in einer Villa wohnst oder in einer kleinen Wohnung.“

Woestmann findet: „Räume und Plätze fehlen für Kinder, in den sie auch sein dürfen und spielen können.“

„Den Ängsten der Kinder müssen wir uns nach zwei Jahren Pandemie stellen und helfen“, fordert Ott.

Das nächste Thema ist die Kinder und Schulpolitik!

Woestmann tat es dem FDP-Mann gleich: „Ich habe den Lorenz von der Straße aufgehoben.“

Deutsch verrät mit einem Schmunzeln: „Ich habe heute zwei Plakate der anderen Parteien wieder aufgehoben. Einmal von der CDU und eines von der SPD. Aber ich habe die Plakate unter meins gehängt, so konnte man mich besser sehen.“

Wir brauchen Klimaschutz und Neubauten

Ott: „Wir bauen weder Wohnungen noch Schulen, da es zu lange Zeit mit den Entscheidungen dauert. Wir brauchen Klimaschutz und Neubauten. Die Mieter in Köln werden Schock erleben, wenn die Gasrechnung kommen. Die Krise verunsichert viele Menschen, die Bürger merken, dass alles teurer wird. Die Krise bekommt man nicht Populistisch gelöst, sondern mit guten Ansätzen.“

„Der Neubau werden wir immer etwas teurer werden, weil wir Topstandard beibehalten müssen. Aber wir arbeiten an Lösungen im Sine der Bürger“, erklärt Kehrl.

Die Grünen-Politikerin sagt unter Applaus: „Der Klimaschutz darf nicht an der sozialen Frage scheitern.“

„Ich bin total zufrieden mit meinem Mietpreis. traue mich gar nicht zu sagen, dass ich super wenig Miete bezahlen muss“, gibt Woestmann zu.

Ott kontert: „Köln hat ein Entscheidungsproblem. Fakt ist, dass es bei neuen Projekten sieben bis zehn Jahre braucht, bis man weiterkommt. Familie mit Kindern oder normal Verdienen können sich bei 19 Euro den Quadratmetern nicht in der Stadtnähe wohnen. Wir brauchen ein Millieuschutz und einen Schutz für Mieter.“

„Bezahlbarer Wohnraum ist ein Riesenthema, wir haben nicht genug Flächen. Das Land kann da am wenigsten machen. Der Bund macht die Gesetze“, erklärt Kehrl. „Es ist ein sehr komplexes Thema, durch die hohen Kosten werden die Lösungen nicht einfacher.“

Es kommt im Gespräch raus: Während Kehrl und Ott ein Eigenheim haben, wohnen Woerstmann und Deutsch zur Miete.

Es ist richtig, dass in Köln die Mieten zu hoch sind

Deutsch gibt zu: „Wenn man über Bauen und Mieten spricht, ist es richtig, dass die Mieten zu hoch sind. Aber das ist in vielen Ballungszentren so. Die Lasten werden immer größer, es wird teurer zu bauen. Wir müssen mehr bauen und einfacher bauen.“

Deutsch gibt zu: „Wenn man über Bauen und Mieten spricht, ist es richtig, dass die Mieten zu hoch sind. Aber das ist in vielen Ballungszentren so. Die Lasten werden immer größer, es wird teurer zu bauen. Wir müssen mehr bauen und einfacher bauen.“

Kurze Antwort des SPD-Kandidaten: „Nee“, sagt Ott und führt aus: „Wir haben in der Wohnungsbaupolitik nicht den Schwung bekommen, die Mieten steigen und es gibt nicht genug Wohnungen.“

Kehrl spricht zunächst über die letzten fünf Jahren und findet, dass die Koalition zwischen CDU und FDP gute Arbeit abgeliefert hat.

Moderator begrüßt die vier Protagonisten auf der Bühne und los geht es:

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