Kritik an „Öffentlichkeitskampagne für friedliche Fußballfeste“

Kritik an „Öffentlichkeitskampagne für friedliche Fußballfeste“

Report-K

Köln | Es deutete sich an: Die Kritik an einer Großflächenkampagne der Stadt Köln, die für friedliche Fußballfeste baute sich seit gestern auf. In den sozialen Netzwerken in medialen Kommentaren. Heute legt die SPD Fraktion im Kölner Rat nach und spricht von einer „missglückten Öffentlichkeitskampagne“ und ergänzt: „‚Gut gemeint‘ ist nicht gleich ‚Gut gemacht!‘“.

So schreibt die SPD Fraktion im Kölner Rat: Wir als SPD-Fraktion stehen hinter unseren Rettungs- und Hilfskräften sowie dem Ordnungsamt und den Polizeidienstkräften und Ihrer wertvollen und unermüdlichen Arbeit für die Menschen unserer Stadt. Daher begrüßen wir jede Kampagne die erfolgreich diese Arbeit unterstützt und stärkt. Das scheint der Stadt Köln mit der aktuellen Kampagne zum Start der neuen Bundesligasaison aber nur bedingt gelungen. Sie soll der Verrohung der Gesellschaft entgegen wirken, als ob die Heimspiele des FC der Inbegriff der Gewalttätigkeit seien. Wenn zudem der Eindruck erweckt wird, dass Gesänge außerhalb des Stadions unerwünscht oder gar untersagt sind, dann rückt das die überwiegende Zahl der friedlichen Fans in die Nähe der gewaltbereiten Einzeltätern und Kleinstgruppierungen, sie stellt sie denen nahezu gleich.

„Unfähigkeit der Verantwortlichen“

Franz Philippi, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: „Die absolute Mehrzahl der Fußball-Fans steht für das glatte Gegenteil. Seit Jahren sind sie in Vereinen organisiert und engagieren sich aktiv gegen Rassismus, Sexismus, Faschismus und Gewalt! Nicht die Fans sind das Problem, sondern die Unfähigkeit der Verantwortlichen in der Verwaltung, effektive Präventionsmaßnahmen ins Leben zu rufen.“

Wenn die Stadt den Respektlosigkeiten und Anfeindungen einzelner gegenüber den engagierten Helfern und Kräften am Stadion begegnen will, dann müssen auch wirklich sie in den Vordergrund gestellt werden, ohne die friedliche Fan-Gemeinde in ein falsches Licht zu rücken. Das wäre für die SPD-Fraktion eine gut gemachte Kampagne!, so die Fraktion.

Red01

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