Kölner Corona-Meldelage im Verzug

Kölner Corona-Meldelage im Verzug

Köln | Die aktuell von den Behörden gemeldeten Corona-Zahlen müssen Tag für Tag nachgebessert werden. Die Corona-Meldelage für Köln und Deutschland.

Die Corona-Lage am 12. Januar in Köln

Die 7-Tage-Inzidenz für den Zeitraum 6. bis 12. Januar liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) heute bei 409,5. Es ist davon auszugehen, dass diese Zahl schon morgen kräftig nach oben korrigiert wird. 1.027 Neuinfektionen zählten die Behörden gestern in Köln und einen Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

26 Covid-19-Patient*innen werden derzeit auf den Kölner Intensivstationen behandelt, so das DIVI Intensivregister. 19 von ihnen werden invasiv beatmet.

RKI meldet 81.417 Corona-Neuinfektionen deutschlandweit – Wieder Höchstwert

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Donnerstagmorgen vorläufig 81.417 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 27 Prozent oder 17.077 Fälle mehr als am Donnerstagmorgen vor einer Woche und mehr als jemals zuvor seit Beginn der Pandemie. Der bisherige Höchstwert lag bei 80.430 neuen Fällen binnen eines Tages.

Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 407,5 auf heute 427,7 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 750.100 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 128.300 mehr als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 316 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus.

Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 1.683 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 240 Todesfällen pro Tag (Vortag: 259). Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 115.051. Insgesamt wurden bislang 7,74 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Hospitalisierungsrate sinkt auf 3,09 bundesweit

Die bundesweite Hospitalisierungsrate für Corona-Infizierte ist weiter gesunken. Das RKI meldete am Donnerstagmorgen zunächst 3,09 Einweisungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen (Mittwoch ursprünglich: 3,13, Donnerstag letzter Woche ursprünglich 3,26). Am höchsten ist die Hospitalisierungsinzidenz laut der vorläufigen Daten in Bremen (12,06).

Dahinter folgen Mecklenburg-Vorpommern (5,65), Thüringen (5,61), Hamburg (5,51), Sachsen-Anhalt (4,68), Schleswig-Holstein (3,78), Berlin (3,58), Brandenburg (3,28), Sachsen (3,16), Hessen (3,05), Nordrhein-Westfalen (3,02), Saarland (2,85), Rheinland-Pfalz (2,71), Bayern (2,52), Niedersachsen (2,21) und Baden-Württemberg (2,21). In der Altersgruppe 0-4 Jahre liegt die Hospitalisierungsinzidenz bundesweit vorläufig bei 3,00, in der Altersgruppe 5-14 Jahre bei 1,19, in der Altersgruppe 15-34 Jahre bei 2,82, in der Altersgruppe 35-59 Jahre bei 2,15, in der Altersgruppe 60-79 Jahre bei 3,63 und bei den Über-80-Jährigen bei 9,35 Krankenhauseinweisungen mit Covid-19 je Woche und 100.000 Einwohner.

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