Kölner Architekturbüro gewinnt Wettbewerb um DEVK-Hochhaus am Rhein

Kölner Architekturbüro gewinnt Wettbewerb um DEVK-Hochhaus am Rhein

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Die Visualisierung zeigt den Gewinnerentwurf der JSWD Architekten für den Neubau der Zentrale der DEVK-Versicherung in Köln. | Visualisierung: JSWD Architekten/DEVK

Köln | Die Kölner JSWD Architekten erhielten bei der Jurysitzung den ersten Preis des Wettbewerbs um den Neubau des Hochhauses der DEVK am Rhein in Köln. Aber es ist noch nicht klar welcher Entwurf realisiert werden wird.

Den zweiten Platz erzielten Lengfeld und Wilisch Architekten aus Darmstadt und den dritten Platz ergatterte das österreichische Unternehmen Henke Schreieck Architekten ZT. Der Neubau des Hochhauses soll dort stehen, wo heute das Zoo-Parkhaus ist. Bauherr ist die DEVK-Versicherung. Den Wettbewerb lobte das Unternehmen gemeinsam mit der Stadt Köln aus, nachdem ein entsprechender Beschluss in den politischen Gremien gefasst wurde.

In einer schriftlichen Mitteilung spricht die DEVK zur Jurybegründung davon, dass die „nahezu identischen, zueinander angeordneten Grundrissfiguren der Türme sowie die schlanken Baukörper, eine stimmige städtebauliche Komposition entstehen“ lassen würde. Der Entwurf sieht zwei Baukörper vor von denen einer 44 Meter und der andere 144 Meter hoch wäre. Die Türme stehen auf einem Sockel, der fünfgeschossig ausgeprägt ist. Die Versicherung plant in dem kleineren Turm mit einem Supermarkt, Mitarbeiter-Appartements sowie Schulungsräumen und einer Sky-Bar.

Die Versicherung zitiert den Kölner Baudezernenten Markus Greitemann, der ausrichten lässt, dass er mit dem Ergebnis sehr zufrieden sei. Zudem betont Greitemann, dass der Stadt Köln eine harmonischen Einbettung des Neubaus in die Nachbarschaft und Stadtsilhouette sehr wichtig sei.

Offen ist, welchen der Entwürfe die Versicherung realisieren werde. Sie kann sich zwischen den drei prämierten Entwürfen entscheiden. Klar stellt das Unternehmen, dass es weitere Anpassungen wünscht. Das Flächenprogramm soll um 10.000 Quadratmeter reduziert werden, dies sei schon im aktuell laufenden Verfahren thematisiert worden.

Jetzt sind die Gremien der DEVK am Zug. Die sollen bis zum Jahresende entscheiden, welcher Entwurf realisiert werden soll. Das Unternehmen benötigt für seinen Plan zudem einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan. Alleine dieser dauere drei Jahre. Dann wird noch eine Baugenehmigung benötigt. Jetzt ziehen die Beschäftigten der DEVK erst einmal nach Deutz, da das Bestandsgebäude saniert werde.

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