Kölner Amtsgericht: Schon jetzt mehr als 18 000 Kirchenaustritte in 2022

Kölner Amtsgericht: Schon jetzt mehr als 18 000 Kirchenaustritte in 2022

Report-K

Köln | Reger „Betrieb“ im Kölner Amtsgericht am Reichenspergerplatz.

Zumindest, wenn es um die Kirchenaustritte in Köln geht, die hier vor Ort nach vorheriger Online-Terminbuchung gegen eine Zahlung von 30 Euro an der Zahlstelle beantragt werden und der Reihe nach im Akkord aktuell erfolgen.

Nachdem report-K bereits im Sommer berichtet hatte, dass für das zweite Quartal die Austrittszahlen auf einen neuen Rekord hinsteuern, bestätigt sich dieser Trend auch Ende November. Denn wie wir aus dem Amtsgericht erfuhren, ist die Marke von mehr als 18 100 Austritten bereits jetzt (Stand: 23.11.) überschritten worden. Fast 100 Menschen kämen aktuell täglich. Dazu sei bereits der Januar 2023 an Terminen schon „so gut wie ausgebucht“.

Im Rekordjahr 2021 gab es 19.372 Austritte und damit dreimal mehr als 2020 (6.960). Das Amtsgericht Köln schlüsselt seine Statistik nicht nach Konfessionen auf.

Für NRW hatte das Justizministerium ebenfalls vor wenigen Monaten die Zahlen des ersten Halbjahrs veröffentlicht, die mit 111.235 in sechs Monaten ebenso auf einen Höchstwert zusteuern.

„Das schmerzt und lastet innerlich sehr auf mir“, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, in seiner Predigt zum Feiertag Allerheiligen in Limburg. Einige, so der Geistliche, hätten schon seit Langem den Bezug verloren, andere wollten bewusst gegen die Missbrauchsfälle in der Kirche und deren Vertuschung protestieren. In Köln steht Erzbischof Rainer Maria Woelki schon länger im Fokus ihrer Kritik.

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Zumindest, wenn es um die Kirchenaustritte in Köln geht, die hier vor Ort nach vorheriger Online-Terminbuchung gegen eine Zahlung von 30 Euro an der Zahlstelle beantragt werden und der Reihe nach im Akkord aktuell erfolgen.

Nachdem report-K bereits im Sommer berichtet hatte, dass für das zweite Quartal die Austrittszahlen auf einen neuen Rekord hinsteuern, bestätigt sich dieser Trend auch Ende November. Denn wie wir aus dem Amtsgericht erfuhren, ist die Marke von mehr als 18 100 Austritten bereits jetzt (Stand: 23.11.) überschritten worden. Fast 100 Menschen kämen aktuell täglich. Dazu sei bereits der Januar 2023 an Terminen schon „so gut wie ausgebucht“.

Im Rekordjahr 2021 gab es 19.372 Austritte und damit dreimal mehr als 2020 (6.960). Das Amtsgericht Köln schlüsselt seine Statistik nicht nach Konfessionen auf.

Für NRW hatte das Justizministerium ebenfalls vor wenigen Monaten die Zahlen des ersten Halbjahrs veröffentlicht, die mit 111.235 in sechs Monaten ebenso auf einen Höchstwert zusteuern.

„Das schmerzt und lastet innerlich sehr auf mir“, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, in seiner Predigt zum Feiertag Allerheiligen in Limburg. Einige, so der Geistliche, hätten schon seit Langem den Bezug verloren, andere wollten bewusst gegen die Missbrauchsfälle in der Kirche und deren Vertuschung protestieren. In Köln steht Erzbischof Rainer Maria Woelki schon länger im Fokus ihrer Kritik.

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Nachdem report-K bereits im Sommer berichtet hatte, dass für das zweite Quartal die Austrittszahlen auf einen neuen Rekord hinsteuern, bestätigt sich dieser Trend auch Ende November. Denn wie wir aus dem Amtsgericht erfuhren, ist die Marke von mehr als 18 100 Austritten bereits jetzt (Stand: 23.11.) überschritten worden. Fast 100 Menschen kämen aktuell täglich. Dazu sei bereits der Januar 2023 an Terminen schon „so gut wie ausgebucht“.

Im Rekordjahr 2021 gab es 19.372 Austritte und damit dreimal mehr als 2020 (6.960). Das Amtsgericht Köln schlüsselt seine Statistik nicht nach Konfessionen auf.

Für NRW hatte das Justizministerium ebenfalls vor wenigen Monaten die Zahlen des ersten Halbjahrs veröffentlicht, die mit 111.235 in sechs Monaten ebenso auf einen Höchstwert zusteuern.

„Das schmerzt und lastet innerlich sehr auf mir“, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, in seiner Predigt zum Feiertag Allerheiligen in Limburg. Einige, so der Geistliche, hätten schon seit Langem den Bezug verloren, andere wollten bewusst gegen die Missbrauchsfälle in der Kirche und deren Vertuschung protestieren. In Köln steht Erzbischof Rainer Maria Woelki schon länger im Fokus ihrer Kritik.

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