Keine Fußballplätze für Kinder in Chorweiler

Der Kölner Kerim Akpinar gründete 2022 den FC Chorweiler, um Kindern und Jugendlichen mehr Möglichkeiten zum Fußballspielen zu geben. Der Verein ist schnell auf rund 135 Mitglieder mit mehreren Teams gewachsen und hat für viele im Stadtteil auch eine wichtige soziale Bedeutung.

Das zentrale Problem ist jedoch der Mangel an Sportflächen: Der Verein verfügt über keine eigene Anlage und kann den Kunstrasenplatz nur eingeschränkt nutzen. Obwohl deutlich mehr Bedarf besteht, fehlen Trainingszeiten und Plätze, um weitere Kinder aufzunehmen.

Die Stadt Köln verweist auf begrenzte Kapazitäten und die Nutzung durch mehrere Vereine. Zwar wurden zusätzliche Zeiten und ein Ascheplatz bereitgestellt, doch ein Ausbau ist bislang nur geplant und abhängig von der Finanzierung.

Grundsätzlich werde die Stadt Köln zunächst alle vor Ort bestehenden Bedarfe erfassen und daraufhin ein Konzept zur bestmöglichen Nutzung des Geländes entwickeln. Maximilian Daub: „Für die weiteren diesbezüglichen Planungen steht die Stadt Köln bereits mit den benachbarten Schulen in Kontakt und wird auch die ansässigen Sportvereine zu gegebener Zeit entsprechend einbinden. Angesichts der aktuellen Haushaltslage ist jedoch eine sorgfältige Bewertung der Umsetzbarkeit und Finanzierung des Projekts unerlässlich. Die weiteren Planungen und insbesondere die Umsetzung stehen daher unter dem Vorbehalt der Projektfinanzierung.“

Gleichzeitig zeigt sich ein Widerspruch: Während Köln olympische Ambitionen verfolgt, ist die Stadt offenbar nicht in der Lage, ausreichend Fußballplätze für Kinder und Jugendliche bereitzustellen.