Kein Ermittlungsverfahren gegen Kardinal Woelki

Kein Ermittlungsverfahren gegen Kardinal Woelki

Report-K

Köln | ots | Aufatmen bei Rainer Maria Woelki: Das Erzbistum Köln bestätigt, dass die Staatsanwaltschaft Köln die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Kardinal und den ehemaligen Generalvikar Dr. Markus Hofmann abgelehnt hat. Zur Begründung hat die Staatsanwaltschaft mitgeteilt, dass keinerlei Anfangsverdacht vorliegt.

Gegen Kardinal Woelki und Generalvikar Hofmann waren mehrere Strafanzeigen erstattet worden. Dass die Staatsanwaltschaft Köln die Aufnahme von Ermittlungen abgelehnt hat, bedeutet, dass nicht einmal der geringste Verdachtsgrad im Sinne eines Anfangsverdachts bestanden hat.

Kardinal Woelki sieht sich vollständig entlastet

Der Kardinal und der ehemalige Generalvikar Markus Hofmann sehen sich durch diese Entscheidung der Staatsanwaltschaft von den erhobenen Vorwürfen vollständig entlastet. 

Währenddessen geht das Erzbistum Köln den nächsten Schritt, um die Bistumsverwaltung zukunftsfähig aufzustellen. Dazu soll die Leitung künftig auf mehrere Schultern verteilt werden. Die Diözese hat jetzt die Stellenausschreibung für die Position der Amtsleitung veröffentlicht.

Gesucht wird eine erfahrene Führungspersönlichkeit, die künftig mit ihrer Verwaltungsexpertise, Verantwortungsbewusstsein, Kommunikationsvermögen und Gestaltungswillen an der strategischen Leitung des Erzbischöflichen Generalvikariats mitwirkt. Die Bestellung zur Amtsleitung erfolgt für die Zeit von fünf Jahren mit der Möglichkeit zur Wiederbestellung. Die Anstellung ist unbefristet.

Kardinal Woelki hatte auf dem Diözesanpastoralrat im vergangenen April angekündigt, das Generalvikariat in den drei Geschäftsbereichen Pastoral, Verwaltung und Finanzen weiterentwickeln zu wollen. Vorgesehen ist, dass die neue Amtsleitung den ihr zugeordneten Geschäftsbereich bereits in der Entstehung mitgestaltet.

Ausschreibung ein wichtiger Meilenstein

Für Generalvikar Guido Assmann ist mit der Ausschreibung ein wichtiger Meilenstein erreicht: „Angesichts der vielfältigen Herausforderungen, vor denen wir als Kirche stehen, ist es notwendig, dass wir uns die Aufgaben gut und sinnvoll aufteilen. Dies gilt gerade auch für den Bereich der Leitung. Wir müssen angesichts der vielen Herausforderungen gut überlegen, wer seine Expertise wo am besten einbringen kann. Ich bin überzeugt, dass die neue Position der Amtsleitung uns hier einen großen Schritt voranbringen wird.“

Er hoffe, die Stelle zeitnah besetzen zu können, damit schon bald weitere konkrete Schritte in der Weiterentwicklung der Bistumsverwaltung umgesetzt werden könnten. (red03)

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