Immobilienpreise: Hürth ist teurer als der Kölner Stadtteil Chorweiler

Mit guter Anbindung an Köln und der Nähe zur Universität bietet Hürth besonders attraktive Bedingungen für die Vermietung kleiner Wohnungen. Laut „Marktbericht 2026“ der KSK-Immobilien steigen die Preise im Rhein-Erft-Kreis weiter: Bestandswohnungen verteuerten sich um 2,9 %, Eigenheime um 2,5 %. Hintergrund ist die gestiegene Nachfrage, die wieder das Niveau von Anfang 2022 erreicht hat.

Spitzenreiter bei Preisen sind Hürth und Frechen. Besonders auffällig ist der Vergleich mit Köln: Im Neubau werden in Hürth teils höhere Preise erzielt als im Kölner Stadtteil Chorweiler. Bei kleinen Wohnungen bis 60 Quadratmeter liegen die Preise in Hürth sogar über 6.000 Euro pro Quadratmeter.

Auch bei den Mieten zeigt sich dieses Bild deutlich. Hürth erreicht durchschnittlich über 12,50 Euro pro Quadratmeter, im Neubau rund 17,50 Euro und bei kleinen Wohnungen bis zu 18,50 Euro – und liegt damit ebenfalls über dem Preisniveau von Chorweiler und teils sogar Porz.

Im gesamten Kreis stiegen die Mieten um 3,5 %. Pulheim und Frechen liegen meist über 12 Euro pro Quadratmeter, während Elsdorf unter 10 Euro bleibt. Auch Häuser werden teurer, da viele Kölner ins Umland ausweichen. In Toplagen von Pulheim, Frechen, Hürth und Wesseling liegen die Preise bei über 680.000 Euro, während es im Westen des Kreises noch günstigere Angebote gibt.