Früher Ruhestand: Jetzt geht Woelkis „Führungsfrau“ Petra Dierkes

Rundschau | Früher RuhestandJetzt geht Woelkis „Führungsfrau“ Petra DierkesVon Klaus Müller10.07.2024, 16:22 UhrLesezeit 2 Minuten Hauptabteilung Seelsorge im Generalvikariat abgeben.Copyright: GrönertNach dem Rückzug aus dem Domradio wird Dierkes nun auch die Leitung der Hauptabteilung Seelsorge im Generalvikariat abgeben.Im Juni trat Petra Dierkes im Streit um die angekündigte Reform der Trägerschaft des Bistumssenders Domradio als Vorstandsvorsitzende des Trägervereins für das Katholische Bildungswerk Köln zurück. Das Bildungswerk ist Träger des Multimediasenders. Das Vorhaben hat vor allem im Programmbeirat Protest ausgelöst. Kardinal Rainer Maria Woelki wird unterstellt, er wolle das Domradio auf seine Linie bringen. Nun wird die 60-Jährige auch die Leitung der Hauptabteilung Seelsorge im Generalvikariat abgeben. Laut einer internen Mitteilung, die der Rundschau vorliegt, habe sie seit längerer Zeit den Wunsch nach Altersteilzeit gehegt, heißt es darin. Schon zum 1. September werde Petra Dierkes ihre aktive Zeit im Erzbischöflichen Generalvikariat beenden und in den Ruhestand treten, darüber habe sie am Dienstag die Führungskräfte und Mitarbeitenden in ihrem Bereich informiert.Nach den Worten von Generalvikar Monsignore Guido Assmann „enden viele Jahre des leidenschaftlichen Einsatzes an verschiedenen Stellen und in unterschiedlichen Verantwortlichkeiten im Erzbischöflichen Generalvikariat. Darunter ab 2015 als damals erste Hauptabteilungsleiterin im EGV und zuletzt als Leiterin des Bereichs Erwachsenenseelsorge & Dialog“.Assmann dankte Dierkes in dem Schreiben „für Ihren unermüdlichen Einsatz“ für das Erzbistum Köln. „Die fachliche Kompetenz und empathische Menschlichkeit, die ich in den vergangenen Jahren der Zusammenarbeit erleben durfte, werden fehlen“, so Assmann.Bevor die frei werdende Stelle neu ausgeschrieben werde, sei das Ausscheiden von Frau Dierkes nun laut Assmann Anlass, noch einmal auf die Aufgaben und Zuständigkeiten im Ressort des Generalvikars zu blicken. Dazu werde es in den kommenden Tagen Gespräche mit Bereichs- und Fachbereichsleitungen im Ressort geben. (kmü)
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