„Die kurze Nacht des Morbus Bechterew am 19./20. Juni 2024“

Kölner Newsjournal

Bundesweite Aktionstage der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew e.V. (DVMB) zur Sommersonnenwende.

Am heutigen 20. Juni 2024 ist Sommersonnenwende. Dieser besondere Tag markiert den längsten Tag und die kürzeste Nacht des Jahres und gehört zu den ältesten Feiertagen überhaupt. Mit vielfältigen Ritualen sollten traditionell Geister und Krankheiten vertrieben werden. Die DVMB nimmt die kürzeste Nacht des Jahres zum Anlass, um auf die Erkrankung Morbus Bechterew aufmerksam zu machen. Denn mit kurzen Nächten kennen sich Betroffene aus: Ihre Rückenschmerzen treten vor allem nachts auf und stören den Schlaf.

In Deutschland sind ca. 450.000 Menschen an Morbus Bechterew erkrankt. Die chronisch-entzündliche Krankheit betrifft vor allem die Wirbelsäule und beginnt meist mit starken Schmerzen im unteren Rücken. Die Entzündung führt dazu, dass die Wirbelsäule versteift. Um sie einzudämmen und die Beweglichkeit der Wirbelsäule bestmöglich zu erhalten, sind eine frühe Diagnose und Therapie wichtig. Doch nach wie vor beträgt die durchschnittliche Diagnosezeit sieben Jahre – eine Zeit, in der irreversible Schäden entstehen können.  

Mit den bundesweiten Aktionen zur „Kurzen Nacht des Bechterew“ setzt sich die DVMB dafür ein, die Erkrankung bekannter zu machen. Denn eine breite Aufklärung hilft, die Diagnosezeit zu verkürzen. Je früher Betroffene mit einer Therapie beginnen, desto besser kann man einer Versteifung der Wirbelsäule und Begleiterkrankungen an Herz, Darm und Augen vorbeugen.

Eine Übersicht über die bundesweiten DVMB-Gruppenaktivitäten und weitere Informationen finden Sie unter: https://www.bechterew.de/

Quelle: DVMB, Fotocredit: KNJ/Martina Uckermann

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