Deutsche geben wieder mehr aus: Insgesamt acht Billionen Euro zurückgelegt

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Die Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland werden einer Hochrechnung zufolge in diesem Jahr die Marke von acht Billionen Euro deutlich überschreiten. Dank rentabler Sparzinsen und weiterer Gewinne an den Börsen rechnet die DZ Bank zum Jahresende mit einem Wert von gut 8400 Milliarden Euro. Das wären auf Basis der DZ-Bank-Zahlen etwa sechs Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahresstand.

«Mit dem Rückgang der Sparquote und den sich allmählich wieder erholenden Bauinvestitionen der privaten Haushalte sollte sich der Geldvermögenszuwachs 2025 dann auf rund vier Prozent normalisieren», prognostiziert DZ-Bank-Ökonom Michael Stappel. «Mit der allmählichen Konjunkturerholung sinkt die Sparquote und die Geldvermögensbildung der Haushalte gerät in ruhigeres Fahrwasser.»

Sparquote sinkt nur langsam

Noch halten sich viele Menschen mit größeren Anschaffungen zurück und legen nach wie vor vergleichsweise viel Geld auf die hohe Kante. Für das laufende Jahr rechnet Stappel mit einer Sparquote von 11,3 Prozent nach 11,4 Prozent 2023. Heißt: Je 100 Euro verfügbarem Einkommen würden im laufenden Jahr im Schnitt 11,30 Euro gespart. In den Corona-Jahren 2020 (16,5 Prozent) und 2021 (14,9 Prozent) hatte die Sparquote in Deutschland Rekordhöhen erreicht.

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Zahlen der Deutschen Bundesbank zufolge hat das Geldvermögen der privaten Haushalte hierzulande Ende vergangenen Jahres mit rund 7716 Milliarden Euro einen Rekordwert erreicht. Die DZ Bank hatte eine Summe von rund 7939 Milliarden Euro errechnet.

Sowohl die Bundesbank als auch die DZ Bank berücksichtigen in ihren Auswertungen Bargeld und Bankeinlagen, Wertpapiere wie Aktien und Fonds sowie Ansprüche gegenüber Versicherungen. Die Zahlen der DZ Bank sind höher, weil sie Organisationen ohne Erwerbszweck wie Stiftungen und gemeinnützige Vereine einrechnet. Zur Verteilung der Vermögen machen weder die Bundesbank noch die DZ Bank Angaben. dpa/kzy

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