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Corona in Köln: Über 40.000 Infizierte, vier Tote und über 5.000 Neuinfektionen

Corona in Köln: Über 40.000 Infizierte, vier Tote und über 5.000 Neuinfektionen

Report-K

Köln | red, dts | Zum ersten Mal in dieser Pandemie schätzt das Landeszentrum Gesundheit (LZG NRW) die Zahl der aktuell mit Covid-19 infizierten Personen in Köln auf über 40.000. Die Corona-Zahlen für Köln und Deutschland für den gestrigen Dienstag, 8. März.

Die Corona-Lage in Köln am 8. März

Die Corona-Infektionszahlen in Köln scheinen aktuell in Köln keine Begrenzung nach oben zu kennen. Noch vor ein paar Wochen hätten diese Zahlen für Reaktionen gesorgt, heute scheint dies weniger zu interessieren und mit dem 20. März rückt der Tag näher an der weitere Corona-Maßnahmen auslaufen werden.

Das LZG NRW schätzt die Zahl aktuell in Köln mit dem Coronavirus infizierter Menschen auf 40.600. Für den 8. März werden 3.530 neue laborbestätigte Covid-19-Fälle für Köln gemeldet. Das Robert Koch-Institut (RKI) summiert diese mit den Nachmeldungen auf 5.117. Daraus errechnen die Behörden eine 7-Tage-Inzidenz für den Zeitraum 2. bis 8. März von 2.695,6 und damit eine Steigerung von 191,8 Prozentpunkten zum Vortag.

Vier Menschen starben gestern mit oder an einer Covid-19-Erkrankung in Köln. Die Zahl der Toten seit Ausbruch der Pandemie summiert sich damit auf 986 in Köln.

Die Zahl der Menschen, die mit einer Covid-19-Erkrankung in den Kölner Kliniken intensivmedizinisch betreut werden müssen steigt auf 49, so das DIVI-Intensivregister. 24 von ihnen müssen invasiv beatmet werden. Aktuell stehen 23 Intensivbetten in Köln zur Verfügung.

RKI meldet 215.854 Corona-Neuinfektionen deutschlandweit – Inzidenz steigt auf 1.319

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Mittwochmorgen vorläufig 215.854 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 15,8 Prozent oder 29.448 Fälle mehr als am Mittwochmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 1293,6 auf heute 1319 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 3.363.600 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 96.500 weniger als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 314 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 1.526 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 218 Todesfällen pro Tag (Vortag: 216).

Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 124.764. Insgesamt wurden bislang 16,24 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Hospitalisierungsrate steigt bundesweit auf 6,62

Die bundesweite Hospitalisierungsrate für Corona-Infizierte ist weiter gestiegen. Das RKI meldete am Mittwochmorgen zunächst 6,62 Einweisungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen (Dienstag ursprünglich: 6,15, Mittwoch letzter Woche ursprünglich 6,14). Es handelt sich um die jeweils vorläufigen Zahlen, die stets nachträglich noch nach oben korrigiert werden, da manche Einweisungen erst später gemeldet werden.

Am höchsten ist die Hospitalisierungsinzidenz laut der vorläufigen Daten weiter in Mecklenburg-Vorpommern (15,71). Dahinter folgen Thüringen (13,91), Sachsen-Anhalt (11,05), Rheinland-Pfalz (7,30), Brandenburg (7,27), Baden-Württemberg (7,12), Nordrhein-Westfalen (6,90), Hessen (6,36), Bayern (6,32), Sachsen (5,69), Schleswig-Holstein (5,26), Niedersachsen (4,94), das Saarland (3,76) sowie die Stadtstaaten Bremen (2,94), Hamburg (2,48) und Berlin (2,46). In der Altersgruppe 0-4 Jahre liegt die Hospitalisierungsinzidenz bundesweit vorläufig bei 6,25, in der Altersgruppe 5-14 Jahre bei 2,64, in der Altersgruppe 15-34 Jahre bei 3,85, in der Altersgruppe 35-59 Jahre bei 3,52, in der Altersgruppe 60-79 Jahre bei 8,53 und bei den Über-80-Jährigen bei 29,75 Krankenhauseinweisungen mit Covid-19 je Woche und 100.000 Einwohner.

Corona-Expertenrat empfiehlt neue Gesetzesgrundlage für Pandemien

Der Corona-Expertenrat der Bundesregierung empfiehlt, jetzt schon neue gesetzliche Grundlagen für die nächste Pandemie zu schaffen – damit die entsprechenden Entscheider dann schneller reagieren können. „Eine effektive Bekämpfung von Pandemien, Epidemien und anderen außergewöhnlichen infektiösen Gefahrenlagen erfordert kurze Reaktionszeiten für staatliche Maßnahmen“, heißt es in der am Dienstag veröffentlichten Stellungnahme. Anders als bei allen bisherigen sieben Stellungnahmen, gab es aus dem Expertenrat diesmal eine Gegenstimme.

Auch das Auftreten neuer Virusvarianten in dieser Pandemie erfordere „schnelle Reaktionen, um einen effektiven Infektionsschutz zu gewährleisten“, heißt es in dem Text, der mit 18 von 19 Stimmen durch das Gremium beschlossen wurde. Auch weil der Corona-Impfschutz voraussichtlich zum Winter abnehme, sollten jetzt schon Notfallstrategien ausgearbeitet werden „und jederzeit implementierbar sein“. Der Expertenrat plädiert daher „mit Nachdruck für gesetzliche Rahmenbedingungen, die ad hoc verfügbare Instrumente des Infektions- und Bevölkerungsschutzes bereitstellen und somit eine unverzügliche Anpassung von Infektionsschutzmaßnahmen ermöglichen“.

Die Reaktionsschnelligkeit sei ein entscheidender Faktor für die erfolgreiche Kontrolle von infektiösen Bedrohungen. Welcher Experte aus dem Gremium gegen die Empfehlung stimmte, wurde zunächst nicht mitgeteilt.

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