Chaos Flughafen Köln Bonn: Kölner FDP sieht Gesellschafter in der Pflicht

Chaos Flughafen Köln Bonn: Kölner FDP sieht Gesellschafter in der Pflicht

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Köln | Chaos am Flughafen Köln Bonn mit Wartezeiten und sogar Polizeieinsätzen. Die Kölner FDP stellt berechtigte Fragen nach der Verantwortung der Eigentümer, denn das ist der Staat selbst.

Die Flughafen Köln Bonn GmbH ist ein Unternehmen im Eigentum der Gesellschafter Stadt Köln, Beteiligungsverwaltungsgesellschaft mbH des Landes NRW (Land NRW), des Bundes, der Stadtwerke Bonn (Stadt Bonn), des Rhein-Sieg-Kreises und des Rheinisch- Bergischen Kreises. Diese Liste ist dem Public Corporate Governance Kodex des Köln Bonn Airport entnommen. Dazu kommt, dass die Bundespolizei für die Sicherheitskontrollen an den deutschen Flughäfen die Verantwortung trägt, die sie an Privatunternehmen vergibt.

Am vergangenen Wochenende so berichten Reisende kam es zu chaotischen Szenen am Flughafen Köln Bonn. Berichtet wird von Ausfällen, Wartezeiten und fehlender Kommunikation. Und dazu kommen die Ausfälle bei den S-Bahnen, die die Menschen zum Flughafen bringen sollen. Reisende berichten in den Sozialen Medien von stundenlangen Wartezeiten, Chaos bei den Koffern und untätigen Polizisten.

Flughafen will nichts unversucht lassen

Der Flughafen Köln Bonn bedauert die Unannehmlichkeiten, wie er in einer schriftlichen Mitteilung am Sonntag schrieb und bestätigt den Ärger der Fluggäste, den diese in sozialen Medien äußern. So schreibt das Flughafenmanagement: „Am Wochenende ist es am Flughafen Köln/Bonn zu extremen Wartezeiten vor den Sicherheitskontrollen gekommen. Vor allem am Freitag und Samstag mussten Reisende über mehrere Stunden in langen Warteschlangen ausharren, weil anhaltend deutlich weniger Kontrollspuren an der Sicherheitskontrolle geöffnet waren als planmäßig benötigt.“ Für Entlastung will das Management sorgen in dem die maximal mögliche Zahl der Flüge pro Stunde um 20 Prozent reduziert werde. Zudem verspricht der Flughafen mehr Personal an den Terminals einsetzen zu wollen, woher dies kommen soll, lässt Thilo Schmid, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, allerdings offen. Er sieht die Bundespolizei und das von dieser beauftragte Sicherheitsunternehmen Securitas in der Pflicht ebenfalls Vorschläge zu machen.

Am Wochenende seien zeitweise weniger als 50 Prozent der planmäßig notwendigen Spuren an der Sicherheitskontrolle geöffnet. Zudem sollen hunderte Fluggäste ihren Flieger verpasst haben. Weiter räumt der Flughafen ein: Es kam außerdem zu erheblichen Verspätungen und operativen Problemen, so mussten etwa Flugzeuge aufgrund fehlender Passagiere mehrfach be- und entladen werden.

Kölner FDP mit klaren Forderungen

Zum Abfertigungschaos am Flughafen Köln Bonn erklärt der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Fraktion Christian Beese in einem schriftlichen Statement: „So kann es nicht weitergehen. Die Zustände für die Reisenden sind unzumutbar. Das Chaos am Flughafen ist eine Riesenblamage für alle Beteiligten. Darunter leidet auch das Ansehen der Stadt Köln. Es müssen dringend wirksame Maßnahmen ergriffen werden. Zunächst ist die Bundespolizei gefordert. Sie ist dafür zuständig, dass die Sicherheitskontrollen geordnet und in einem vertretbaren Zeitraum ablaufen. Sie muss sich auch darum kümmern, dass das von ihr beauftragte Sicherheitsunternehmen korrekt arbeitet. Wenn dies nicht geschieht, muss die Bundespolizei die Sicherheitskontrollen selbst durchführen. Wann übernimmt Innenministerin Nancy Faeser die Verantwortung für das Chaos, das die ihr unterstelle Bundespolizei anrichtet?

Aber auch der Flughafen selbst kann sich nicht so leicht aus der Verantwortung stehlen. Immer wieder wird von Menschen berichtet, die sich von der Seite in die Warteschlangen reindrängen, so dass diejenigen, die richtig anstehen, die Dummen sind. Hier muss der Flughafen ordnend eingreifen. Warum werden die anstehenden Flüge nicht einzeln für die Sicherheitskontrolle aufgerufen? Auch dies könnte der Flughafen organisieren. Schließlich sollten sich auch Stadt und Land als Gesellschafter fragen, was sie zur Verbesserung der Lage beitragen können. Sie könnten beispielsweise vorübergehend an besonders kritischen Tagen Beamtinnen und Beamte an den Flughafen abordnen, die ordnend tätig werden könnten.“

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