Bundestag verlängert Einsätze der Bundeswehr auf dem Balkan

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Die Bundeswehr beteiligt sich ein weiteres Jahr an den internationalen Einsätzen im Kosovo und in Bosnien-Herzegowina. Der Bundestag verlängerte am Donnerstag mit großer Mehrheit die Mandate für die Nato-Mission KFOR und für die EU-Mission Eufor Althea.

Mit einer Dauer von 25 Jahren ist die KFOR-Mission im Kosovo der am längsten andauernde Auslandseinsatz der Bundeswehr. Als Personalobergrenze ist unverändert eine Zahl von 400 deutschen Einsatzkräften vorgesehen. Die internationale Truppe soll für den Aufbau einer zivilen Friedensordnung und für die öffentliche Ordnung im Kosovo sorgen. Zuletzt war es dort wieder zu Spannungen mit dem Nachbarland Serbien gekommen.

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Möglicher Konfliktherd

Die EU-Mission Eufor Althea, an der sich die Bundeswehr mit bis zu 50 Soldatinnen und Soldaten beteiligt, soll die Einhaltung des Dayton-Friedensabkommens sichern, mit dem im Jahr 1995 der Bosnien-Krieg beendet wurde. Der Balkanstaat gilt weiterhin als möglicher Konfliktherd.

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Am Abend will der Bundestag darüber hinaus auch die Beteiligung der Bundeswehr an der Unifil-Mission im östlichen Mittelmeer verlängern. Der UN-Einsatz, an dem sich Deutschland weiterhin mit bis zu 300 Soldaten beteiligen will, soll vor allem den Waffenschmuggel in den Libanon unterbinden. dpa/ikn

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