BI Kalkberg schreibt an Kölner Ratspolitik wegen Kalkberg

BI Kalkberg schreibt an Kölner Ratspolitik wegen Kalkberg

Report-K

Blick vom Kalkberg im März 2016

Köln | Geht es nach dem Dezernat für Klima, Umwelt, Grün und Liegenschaften der Stadt Köln und der Feuerwehr der Stadt Köln, dann kann der Kalkberg am 7. September 2024 nicht in das Kalkfest  mit dem Titel „Kalkfest trifft Tag des guten Lebens – Zeig mir Deine Welt“ eingebunden werden. Diese hatten dem Ansinnen eine Absage erteilt. Jetzt schreiben engagierte Bürger:innen den Mitgliedern des Rates der Stadt Köln.

„Kalkfest trifft Tag des guten Lebens – Zeig mir Deine Welt“

In seiner Sitzung am 6. Juni 2024 stimmte die Bezirksvertretung Kalk für den gemeinsamen Antrag von SPD und Grünen das Kalkfest 2024 zu ermöglichen bei Enthaltung der CDU Köln. In dem Beschluss heißt es unter anderem: „Die Bezirksvertretung Kalk beauftragt die Verwaltung ‚Tage des guten Lebens‘ im Stadtbezirk Kalk als autofreie, nachbarschaftlich geprägte Tage bestmöglich logistisch und organisatorisch zu unterstützen.“ Weiter stellt der Beschluss fest: „Es handelt sich um eine nicht-kommerzielle, von bürgerschaftlichem Engagement getragene Veranstaltung, die von der Stadt Köln gefördert wird.“

Das Kalkfest wird in diesem Jahr als Kooperation von Sozialraumkoordination/Stadteilkonferenz und Agora/Tag des Guten Lebens durchgeführt. Die Veranstalter des Kalkfestes fragten bei der Stadtverwaltung Köln an, ob der Kalkberg mit seiner Aussicht auf die Gesamtstadt und Kalk Teil des Kalkfestes werden könnte. Ein Jahr zuvor konnte der Kalkberg in die Veranstaltung des Kalkfestes eingebunden werden. Also fragten die Veranstalter des Kalkfestes frühzeitig bei der Stadtverwaltung an, wer eingebunden werden müsste und ob es möglich sei den Kalkberg in das Kalkfest zu integrieren. Daraufhin erhielten die Veranstalter eine Absage aus dem Dezernat für Klima, Umwelt, Grün und Liegenschaften der Stadt Köln, die da lautet: „Für die Einbeziehung des Kalkbergs als Veranstaltungsort muss ich Ihnen mitteilen, dass es sich bei dem Areal nach wie vor um eine Baustelle handelt, deren Nutzung für die Öffentlichkeit in der Vergangenheit nur mit erheblichen Einschränkungen und unter Einhaltung strenger Auflagen möglich war. Die erforderlichen Abstimmungen zur Erstellung der Sicherungskonzepte sowie die Durchführung und Kontrolle der Maßnahmen sind mit einem sehr hohen Aufwand verbunden, so dass die Feuerwehr, in deren Eigentum sich der Kalkberg befindet, von der Genehmigung weiterer Veranstaltungen auf dem Kalkberg Abstand nimmt.“

Entscheidung im Hauptausschuss im Juli 2024?

Nach der Absage durch die Kölner Stadtverwaltung schaltete sich die BI Kalkberg ein und schrieb an die Mitglieder des Kölner Rates. Diese schrieb an die Ratsmitglieder zur Ablehnung durch die Kölner Feuerwehr: „Wir denken, dass es angesichts der Sachlage sowie der seit langem bestehenden politischen Beschlusslage zum Kalkberg weder akzeptabel noch zielführend ist, dass die Feuerwehr immer noch das Sagen auf dem Kalkberg hat. Auch das von der Feuerwehr jahrelang mantraartig vorgetragene Argument, es sei „juristisch nicht realisierbar“ auf der Baustelle Kalkberg die Öffentlichkeit zu empfangen, dürfte sich spätestens mit den sehr erfolgreichen Veranstaltungen auf dem Kalkfest 2023 sowie bei der Öffentlichkeitsveranstaltung zur Umnutzung des Kalkbergs am 25.5. dieses Jahres erübrigt haben. Beide Veranstaltungen haben bewiesen, dass es problemlos möglich ist, die Öffentlichkeit auf den Kalkberg zu lassen. Dass die Feuerwehr den Aufwand hierfür mit teilweise absurden Einwänden (u.a.“das ist zu gefährlich, weil da Menschen abstürzen könnten“, dabei ist jeder Schlittenhügel genauso steil oder steiler) absichtlich in die Höhe getrieben hat, ist nicht das Problem der Öffentlichkeit!“

Die BI Kalkberg bittet nun die Kölner Stadtpolitik auf ihrer Sitzung des Hauptausschusses am 22. Juli 2024 zu beschließen, dass der Kalkberg wie schon 2023 am 7. September 2024 für die Öffentlichkeit zugänglich sei. Zudem kommt aus der BI Kalkberg die Anregung den Baustellenstatus des Kalkberges im Außenbereich aufzuheben und diesen Teil des Geländes der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Nur die Aufbauten sollten dann noch gesichert und als Baustelle gewertet werden.

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