Angebote und Zielgruppen – Lindweiler Treff wird zum Diakoniepunkt

Seit 1977 ist der Lindweiler Treff am Marienberger Hof ein fester Bestandteil der Ortsmitte Lindweilers. Nun trägt die Einrichtung einen neuen Namen: „Diakoniepunkt Lindweiler“. Zugleich bleibt auch der bekannte Name „Lindweiler Treff“ auf der neuen Plakette erhalten.

Der neue Name macht deutlich, dass der Lindweiler Treff zur Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Pesch gehört. „Diakonie“ steht dabei für soziale Arbeit auf Grundlage des evangelischen Glaubens – unabhängig von Herkunft, Religion oder Geschlecht. Entsprechend bietet das Zentrum vielfältige Unterstützungs- und Beratungsangebote, etwa für Erwerbslose, Schuldner oder in sozialen Konfliktsituationen. Auch ein kostenloser Lebensmittelschrank steht Besuchern zur Verfügung. Zudem können externe Gruppen die Räumlichkeiten für eigene, diakonische Angebote nutzen.

Das Seniorennetzwerk Lindweiler und die Polizei halten hier regelmäßig Veranstaltungen und Sprechstunden ab. Ebenso können Anwohner die Räume für eigene Initiativen wie Meditationsgruppen oder soziale Projekte nutzen. Das ist besonders wertvoll für den Stadtteil, in dem nur wenige öffentlich zugängliche Räume existieren. Neben dem Bürgerverein und dem Lino-Club im Unnauer Weg zählt der Lindweiler Treff damit zu den zentralen Begegnungsorten im Viertel. Durch die enge Kooperation mit dem Lino-Club entsteht auch gemeinsames Engagement, etwa beim Schülercoaching in den Räumen des Treffs.

Eine Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein lehnt die Leiterin der Einrichtung ab.