Pferde im Rosenmontagszug: Tierschutzaktivisten kündigen Dokumentation an

Pferde im Rosenmontagszug: Tierschutzaktivisten kündigen Dokumentation an

Report-K

Köln | Das Netzwerk für Tiere Köln (NTK) kündigt an die Teilnahme von Pferden im Rosenmontagszug Köln am Montag, 12. Februar 2024 zu dokumentieren. Es werde an vielen Standorten im Kölner Rosenmontagszug gefilmt so NTK. Die Stadt Köln kündigt Kontrollen an.

Der Einsatz von Pferden im Rosenmontagszug verstoße gegen das Tierschutzgesetz, so der Vorwurf von NTK. Den Einsatz von Pferden nennt NTK „hochgradig fahrlässig und unnötig riskant“. Für Tiere, Teilnehmer und Zuschauende gehe eine Gefahr aus. Zuschauerinnen und Zuschauer werden von NTK aufgefordert eine rote Karte mitzubringen und diese immer dann hochzuhalten, wenn sie Pferde im Rosenmontagszug sehen.

Stadt Köln kündigt Kontrollen an

Im diesjährigen Rosenmontagszug werden rund 200 Pferde mitlaufen. Acht Tierärztinnen und Tierärzte sowie zwei Verwaltungsmitarbeiterinnen des Veterinäramtes des Umwelt- und Verbraucherschutzamtes und vier Tierärzte des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) machen sich ein Bild vom Allgemein-, Gesundheits- und Pflegezustand der Tiere und entnehmen stichprobenartig rund 40 Blutproben von den Pferden. Die Blutproben werden auf unerlaubte Medikamente und Substanzen untersucht. Bei extremen Auffälligkeiten untersagen die Veterinär*innen die Teilnahme des betroffenen Pferdes am Zug. Auch die Tierschutzbeauftragte des Ministeriums für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MLV) hat ihr Kommen angekündigt.

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