Peta fordert Verbot von Pferden im Rosenmontagszug

Peta fordert Verbot von Pferden im Rosenmontagszug

Report-K

Köln | 2024 werden beim Kölner Rosenmontagszug etwa 230 Pferde sowie Kutschen eingesetzt – trotz mehrerer schwerer Unfälle bei Umzügen in den vergangenen Jahren. Jetzt ruft Peta über ihre Social Media-Kanäle alle tierfreundlichen Jecken dazu auf, den vorbeiziehenden Reiterinnen und Reitern die rote Karte zu zeigen. Die Tierrechtsorganisation stellt auf ihrer Aktivismus-Plattform Gemeinsam für Tierrechte einen roten Handyscreen zum Download bereit und verteilt beim Rosenmontagszug außerdem Flyer mit roter Rückseite.

Peta setzt sich für ein Ende der Nutzung von Pferden bei Karnevalsumzügen ein, denn laute Musik, fliegende Bonbons und grölende Narren können die sensiblen Tiere in ständigen Stress versetzen.

Mit der Aktion will Peta die Forderung deutlich machen, Pferde bei jeglichen Umzügen zu verbieten. Mit den roten Karten soll den Reitenden und dem Veranstalter signalisiert werden, dass ihr Pferdeeinsatz unter den Zuschauern auf deutliche Ablehnung stößt.

„Die meisten Menschen wollen keine Pferde beim Umzug sehen und haben Mitleid mit den Tieren. Mit roten Karten, die den Reitenden am Rosenmontag hoffentlich zahlreich entgegnen werden, haben tierfreundliche Jecken die Möglichkeit, ihre ablehnende Haltung zum Ausdruck zu bringen“, so Peter Höffken, Fachreferent bei Peta. „Wir gehen davon aus, dass die Reitenden mit der Zeit die Lust daran verlieren, ständig in rote Karten und grimmige Gesichter zu schauen und den Pferden schließlich der tierquälerische Einsatz erspart bleibt.“

Bonn mit gutem Beispiel

In Bonn werden keine Pferde mehr beim Rosenmontagsumzug eingesetzt. Das Präsidium des Festausschusses Bonner Karneval begründete die Entscheidung 2021 mit Tierwohl und Sicherheit. Auch in weiteren Städten sind Pferde bei Umzügen mittlerweile verboten oder nur eingeschränkt erlaubt.

agr

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