Neues und hohes Denkmal im Kölner Süden

Neues und hohes Denkmal im Kölner Süden

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Köln | ag | Das neue Denkmal ist weithin über die Grenzen Kölns hinaus sichtbar. Das Haus des Deutschlandfunks. Das Hochhaus wird unter Denkmalschutz gestellt.

Das Deutschlandfunk-Hochhaus in Köln, das 1980 nach rund zehnjähriger Bauzeit eingeweiht wurde und weithin sichtbar ist, wird unter Denkmalschutz gestellt. Das Gebäude des Architekten Gerhard Weber erhält aufgrund seiner städtebaulichen und architekturgeschichtlichen Bedeutung den Schutzstatus vom Amt des Stadtkonservators.
Es war zur Zeit seiner Errichtung mit einer Gesamthöhe von 102 Metern eines der höchsten Gebäude der Bundesrepublik. Die Programme Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Nova produzieren hier einen Großteil ihres Audio- und Onlineangebots. Im Kammermusiksaal des Hauses finden regelmäßig öffentliche Konzerte statt und zahlreiche Musikproduktionen werden hier aufgezeichnet und in die Welt gesendet.

Es ist geplant, dass Oberbürgermeisterin Henriette Reker Ende Januar die entsprechenden Unterlagen und Plakette persönlich übergeben wird. Zudem wird dem Architekten eine Ausstellung gewidmet. Das war Gerhard Weber. Die Ausstellung wird im Foyer des Kammermusiksaals gezeigt. Zu sehen sein wird die Baugeschichte des Hauses, Hintergrundinfos zum Architekten und seinen wichtigsten Bauwerken. Die Ausstellung im Rahmen des 30-jährigen Jubiläums von Deutschlandradio ist von Montag bis Freitag geöffnet. Sie ist das Pendant zu einer bereits bestehenden Ausstellung über Walter Borchard, den Architekten des Berliner Funkhauses von Deutschlandradio. Das dortige Gebäude steht bereits seit 2005 unter Denkmalschutz. Deutschlandradio entstand 1994 aus der Fusion des Deutschlandfunks mit weiteren Sendern aus Ost und West.

Die Ausstellung wird am 29. Januar 2024 um 17 Uhr mit einer Vernissage eröffnet.

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