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Kampf gegen den Müll: Neue Teams für hässliche Ecken im Kölner Norden

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„Zielbild 2020 – Maßnahmen zur Stärkung des städtischen Ordnungsdienstes“ heißt das Papier, mit dessen Hilfe die Stadt ihre Arbeit verbessern will. Im Dezember stellte Stadtdirektor Stephan Keller das Konzept vor. Es soll unter anderem für mehr Personal, eine bessere Ausrüstung und mehr Präsenz auf den Straßen gesorgt werden. Auch für den Bezirk Chorweiler ist eine Zentralisierung und Verlagerung des bezirklichen Ordnungsdienstes geplant, die Mitarbeiter, hieß es damals, sollten nicht mehr den Bezirksamtsleitern unterstehen, sondern zentral für den Einsatz in bestimmten Bezirken zugewiesen werden. Das wiederum bereitet den Grünen in der Chorweiler Bezirksvertretung Sorgen. Sie befürchten, dass durch die Veränderungen die Bürgernähe verloren geht und sich der Zustand öffentlicher Flächen deutlich verschlechtert.

Das Einsatzgebiet des Ordnungsamts befinde sich mitten im Bezirk, was den Mitarbeitern erlaube, ihrer Arbeit effektiv nachzugehen, argumentieren die Grünen. Bereits im September wollten sie Details zu den Plänen wissen und fragten, warum die Stadt „die so oft versprochene Bürgernähe“ wieder zurücknehme.

Intensivere Kontrollen möglich

Nun, nach sechs Monaten, erhielten sie von der Stadt eine Antwort. Die Bürgernähe, schreibt die Stadtverwaltung, „wird durch den neuen Ansatz nicht vernachlässigt“. Derzeit gibt es nur eine Dienstgruppe für die Bezirke Nippes und Chorweiler zusammen. Diese soll nun geteilt und mit mehr Personal ausgestattet werden. So erhalten Nippes und Chorweiler jeweils eine eigene Dienstgruppe. Dadurch könnten die Aufgaben im Bezirk „nachhaltiger als zuvor“ bearbeitet werden, sagt die Stadt. Die Dienstgruppenleitung soll zudem direkter und verbindlicher Ansprechpartner für die Bürgerämter sein. Man tausche sich regelmäßig aus.

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Problem-Ecken, von der Stadt „Hotspots“ genannt, können je nach der Anzahl der Beschwerden intensiver kontrolliert werden. Zudem soll jährlich vereinbart werden, wie man gemeinsam – bei Bedarf auch mit der Polizei – mit Problemstellen in den Stadtteilen und auch Besonderheiten des Bezirks umgeht....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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