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Hitze-Phänomen in Köln: Zigtausende Quallen schwimmen im Fühlinger See

Hitze-Phänomen in Köln: Zigtausende Quallen schwimmen im Fühlinger See

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Wer gerne am Fühlinger See spazieren oder baden geht, kann derzeit Tausende von kleinen Quallen im Wasser beobachten. Bei den Quallen handelt es sich laut dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz um die Süßwassermeduse Craspedacusta sowerbii, die vermutlich aus Brasilien eingeschleppt wurde. 

Die Medusen sind ein in NRW sehr seltenes Phänomen laut Landesamt-Sprecher Wilhelm Deitermann: In NRW seien sie in diesem Jahr noch in keinem anderen Gewässer gesichtet worden, in früheren Jahren allerdings schon. Im Bodensee kommen sie dagegen häufiger vor. Aber auch im Fühlinger See wurden die Medusen bereits im August 2016 gesichtet. 

Die Süßwassermedusen mögen es heiß: Sie bilden sich bevorzugt in stehenden Gewässern, an denen sich die Uferzone stark erwärmt. Erst ab Temperaturen ab 25 Grad entwickeln sie sich, dafür dann aber auch gleich in Scharen. Der Rekordsommer bietet für sie also ideale Bedingungen zur Fortpflanzung. Die bevorzugte Nahrung der Tiere besteht aus Kleinkrebsen, Rädertieren und Einzellern.

Ursprünglich stammt die Art aus Ostasien. Die Art kann seit den 1930er Jahren in NRW beobachtet werden. Wenn die Wassertemperaturen wieder sinken, werden auch die Quallen verschwinden, es handele sich, so Deitermann, um ein „kurzfristig auftretendes Fortpflanzungsstadium”.

Die Medusen und auch die Polypen sind für den Menschen  Tiere harmlos. Grund für ihr Auftauchen ist auch nicht, wie manchmal vermutet wird, schlechte Wasserqualität. „Sehr klein und niedlich sind die”, sagt ein Besucher über die temporären Bewohner des Fühlinger Sees....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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