Köln Lindweiler

Das Infoportal des SC Lindweiler e.V.

Ein Fest der Kulturen: In Chorweiler feiern Menschen aus aller Welt gemeinsam

Ein Fest der Kulturen: In Chorweiler feiern Menschen aus aller Welt gemeinsam

Klicke auf ein Wort oder markiere einen Text um weiterführende Infos aus der Wikipedia zu erhalten.

Inan Gökpinar ging ohne, Wilfried Neumann lieber mit: Er hatte sich einen Hut aufgesetzt. Die Bezirkspolitiker – Gökpinar sitzt für die SPD in der Bezirksvertretung, Neumann für die CDU – standen im Gespräch unter einem Zeltdach. „Die Bezirksvertretung hat 4000 Euro aus den bezirkseigenen Mitteln für das Stadtbezirksfest gegeben“, berichtete Gökpinar.

Wie Neumann ist er auch im Beirat des Bürgerzentrums Chorweiler – das ist seit 39 Jahren der Veranstalter des Festes der Kulturen auf dem Pariser Platz, der sonntägliche Höhepunkt beim dreitägigen Stadtbezirksfest in Chorweiler-Mitte. Zu dem gehört auch die Kirmes auf dem Liverpooler Platz und der Anwohner-flohmarkt an der Lyoner Passage.

Beim Fest der Kulturen stellen sich die im Stadtbezirk tätigen sozialen Einrichtungen, Institutionen und Vereine vor. 37 Standplätze hatte Ute Weber, Leiterin des Bürgerzentrums, diesmal vergeben.

Verschiedene Musikgruppen auf der Bühne

Vom Himmel knallte die Sonne derart, es musste einfach eine Kopfbedeckung her. Einen Westernhut, wie ihn Neumann trug, einen Schirm oder eine Baseballcap, egal was. Warum liefen aber so viele Menschen mit einer Papierkrone umher? „Die verteilt die katholische Pfarrgemeinde St. Pankratius“, sagte eine Frau lachend, mit Krone auf dem Kopf. Währenddessen hallten bekannte 70er- Jahre-Hits über den Platz: „Thank You for the Music, Waterloo, Knowing Me Knowing You“. Eine Abba-Coverband („Agnetha“) trat auf, mit zwei Sängerinnen, eine blond, die andere dunkelhaarig, in grauglitzernden Umhängen, dazu trug der Gitarrist ein typisches 70er-Jahre-Outfit.

Den ganzen Tag lang gab es Programm auf der Bühne, Zauberei, Folkloretänze, Puppentheater, Musik. Abends läutete dann zum Ausklang die Friedensglocke. Eritreischer Kulturverein, Heimersdorfer Mongolen, Seniorenvertretung, Alevitische Gemeinde, Ditib-Moschee, Freunde des russischen Buches, St. Dimitrios-Gemeinde der griechisch-orthodoxen Christen, Marie-Juchacz-Zentrum – sie alle waren präsent. Es gab auch Neulinge, so nahmen etwa das GAG-Sozialteam und die in Worringen beheimatete Bürgerplattform „Stark“ erstmals teil.

Auch interessant zu lesen:  Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit

Larissa Owtscharenko, Autorin eines Stadtteilführers über Chorweiler, war mit ihrer Freundin Julia Pasternak und deren Lebensgefährten Martin Mann unterwegs. „Aus Liebe zu ihr bin ich von Mülheim nach Heimersdorf gezogen“, erzählte er. „Die Stadtteile ähneln sich, in Mülheim geht es genauso multikulti zu.“ Die Frauen vom Verein Nar offerierten Sesamkringel und Baklava-Gebäck. „Wir haben uns 2014 gegründet, um Mädchen und Frauen in der Türkei die Ausbildung zu finanzieren“, sagte Vereinsvorsitzende Türkan Bulut….Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

Weiter lesen bei KStA

Kommentare sind geschlossen.

LindweilerFreifunkBachhausenDas Wir - Schoetzekaat - Afra-Schützen - Maßanzug Köln